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21.05.2012 : 09:38

Die Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeinde:
21. 05. 2012:
Losungstext:
Der HERR, der gütig ist, wolle gnädig sein allen, die ihr Herz darauf richten, Gott zu suchen.
2.Chronik 30,18.19
Lehrtext:
Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch.
Jakobus 4,8

Hallo Surfer

 

Herzlich willkommen auf der Internetseite der Evangelischen Kirchengemeinde Untermünkheim.

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Wir wünschen Ihnen gute Begegnungen. 

Was gibt es neues?

14.05.12 18:33

„Triff mich!“ - ALPHA-Erinnerung 2012

Du warst in einem der ALPHA-Kurse der Kirchengemeinde Untermünkheim und hast damals einige Leute...

02.05.12 21:40

Die Martinskirche in Übrigshausen Teil 2

Ein - auch historischer - Blick ins Innere

Die Martinskirche in Übrigshausen – 1363 erstmals...

02.05.12 21:35

Der andere Seniorenkreis – Betreuungsnachmittag für Menschen mit Demenz

Wer donnerstags regelmäßig auf den kleinen Wochenmarkt im Steinach geht, kennt uns schon, wir...

02.05.12 20:55

Fußballfest in Osteuropa und Untermünkheim

 

 

 

 

 

Für die Fußballfans wird es der Höhepunkt des Jahres 2012: Vom 8. Juni bis 2. Juli...

18.04.12 18:34

Vater-Kind-Camp 2012 – „Der letzte Mohikaner“

Freitag, 29.06.2012 (17:00 Uhr) bis Sonntag, 01.07.2012 (16:00 Uhr)Lobenbenhausen/Jagsttal

 

Ostern

Wir feiern an Ostern ein Geheimnis: Das Grab, in das sie Jesus legten, ist leer. Er, den sie nach nur kurzem öffentlichen Wirken wie ein Verbrecher hingerichtet hatten, ist auferstand und lebt.
Und die, die ihm begegnet sind, die sagen: Da ist noch größeres geschehen. Er habe den Tod verwandelt, besiegt und das ewige Gesetz des Werdens und Vergehens überwunden. Und sie sagen, dass er das alles nicht nur für sich erlebte, sondern damit den Anfang machte, den Anfang, dem als Ende der Sieg über den Tod für jeden steht, der sich Jesus anschließt, getauft wird und ihm vertraut. Wir sind in dieser Nacht versammelt, um dieses größte Geheimnis zu bestaunen und zu feiern.
Aber können wir fassen, was wir da feiern? Die Hoffnung auf Ostern hat es doch schwer unter uns. Es mag wohl die kleinen Auferstehungen geben: Nach der Nacht erleben wir, wie es wieder hell wird und vielleicht sogar wieder warm, aus dem Schlaf und seiner Erstarrung erwachen wir, und draußen bricht an den kahlen Zweigen frisches, lebendiges Grün auf und sagt ein neues Frühjahr an. Das gibt es alles, und es tut uns so gut!
Aber am Ende müssen wir sterben! Nach dieser Nacht kommt kein Morgen, aus diesem Schlaf gibt es kein Erwachen, und nach diesem Winter folgt kein Frühjahr. Nach einer Umfrage glauben zwei Drittel der Deutschen, dass mit dem Tod definitiv Schluss ist. Wir sind also mehrheitlich in unserem Land Osterskeptiker!
Und Osterskeptiker waren auch die Frauen auf dem Weg zum Grab Jesu. Auf dem Weg zum Grab des Mannes, den sie verehrt hatten, dem sie vertraut hatten und dessen Worten sie gefolgt waren. Ein Grab wollten sie sehen, einen Toten ehren, Tränen vergießen. Für ihn, der so viel leiden musste, und für sich selbst, weil mit ihm so viel in ihrem Leben starb.
Diese Frauen haben sich nichts eingebildet, dazu waren sie viel zu betrübt. Sie kamen nicht mit der Idee, er könne den Tod überwinden. Auch sie hätten es unterschrieben, das Glaubensbekenntnis der Zweifler: Es ist noch keiner zurückgekommen. Und darum reagieren sie auf das, was sie dann erleben, zuerst mit großer Furcht, mit Verwirrung und Panik.
Wie die Auferstehung geschah, bleibt das Geheimnis dieser Nacht. Niemand hat zugeschaut. Die Welt schlief, als Jesus die Fesseln des Todes sprengt. Keiner hat‘s gesehen. Darum ist es auch unsinnig, nach Beweisen zu fragen. Dieses Geschehen überbietet alles je da gewesene. Es ist wie ein gewaltiger Meteorit, der auf die Erde schlägt. Allenfalls am Rande des Kraters lässt sich dieses oder jenes beobachten. Da lässt sich sehen, dass die Anhänger von Jesus mit größtem Zweifel reagieren; sie haben sich das gewiss nicht ausgedacht! Da lässt sich beobachten, wie verwandelt die Frauen sind und später sogar die Männer, alle die, denen der auferstandene Jesus begegnete. Da lässt sich beobachten, wie aus der resignierten Anhängerschaft des Jesus von Nazareth plötzlich eine Bewegung wird, die in wenigen Jahren die gesamte Welt mit ihrer Botschaft durchdringt: Hier ist einer, der stärker ist als der Tod.
Und weil Jesus auferstand, darum ist wahr, wofür er lebte. Nicht wahr, jeder Hammerschlag, der die Nägel in seinen Leib trieb, war auch ein Nein: „Nein, deine Botschaft von einem Gott, der uns  leidenschaftlich liebt, ist Lüge. Es gibt keine Hoffnung, dass Schuldige neu anfangen dürfen! Wer unten ist, bleibt unten, und wer draußen ist, bleibt draußen. Und Erbarmen und Friede und Gerechtigkeit sind nur Worte ohne Bedeutung.“ Ein toter Jesus wäre das Ende all dessen, was er in diese Welt trug: Vergebung, Heilung, Neuanfang, Würde für die Kleinsten und Schwächsten, Leben, auch über den Tod hinaus. 
Ostern aber bedeutet dann: Es ist auch das Leben Jesu ins Recht gesetzt. Seine Auferstehung heißt auch, dass wahr ist und bleibt:
Wir sind von Gott geliebte Menschen. Jesus schenkt den Schuldigen Vergebung, und bei Jesus haben wir Würde, auch noch in Schuld und Trauer und Scheitern. Bei Jesus ist Hoffnung, dass Wunden heilen und holprige Wege nicht sinnlos bleiben – und Dunkel und der Tod nicht das letzte Wort haben. Seit Ostern ist alles, wofür Jesus lebte, bestätigt.
Darum lasst uns damit leben: Mit seinen guten Worten, mit seinen heilenden Taten, mit seiner beständigen Wahrheit. Lasst uns leben in der Gemeinschaft der glaubenden – und der Gemeinschaft der Zweifler. Und lasst uns leben vor allem mit ihm, dem Auferstandenen.