Ferienprogramm 2017 "Voll im Wind und voll im Leben"

so die erste Zeile eines alten Ferienprogramm -(„Fepro“) Klassikers. 109 Kinder  und 40 motivierte Mitarbeiter sangen diese Worte aus voller Kehle mit, als in der ersten Ferienwoche das legendäre Ferienprogramm der Kirchengemeinde Untermünkheim unter dem Motto „Wilder Westen“ startete.

Dementsprechend wild ging es montags gleich los, denn nach ausgiebigem Kennenlernen der vielen Wildwest-Männer- und -Frauen, war eine abenteuerliche Jagd auf schlitzohrige Banditen angesagt. In Teams machten sich die jungen Greenhorns auf, um sich im Spurenlesen rings um Untermünkheim - Valley zu beweisen und insgesamt zehn Schurken zu überrumpeln. Diese erste Prüfung unserer Cowboys und Cowgirls wurde vom Sheriff (Bürgermeister Maschke) belohnt, der die gesuchten Räuber gegen eine Tüte Eis für die ganze Bande eintauschte.

Passend war so auch die nächste Zeile des Fepro - Liedes, denn Spaß und Action soll es geben, und das nicht nur zum Wochenauftakt. Dienstagnachmitag machten sich die schon etwas wilder gewordenen jungen Westmänner und Frauen in stechender Präriehitze gen Haagen auf, wo es bei einem Stationenlauf darum ging, Teamfähigkeit zu beweisen und gemeinsam verschiedene Hürden zu überwinden. Zum Tagesabschluss lieferte sich die wilde Horde aus Mitarbeitern und Kindern eine spritzige und erfrischende Wasserschlacht auf dem Sportplatz. Leben reichlich, Leben pur!

Mittwochvormittag befolgte die ganze Bande den letzten Willen eines alten Indianerhäuptlings und brach  in friedlicher Stimmung zum Obermünkheimer Spielplatz auf, um dort die Westernstadt „Old Texas Town“ mit Leben zu füllen und rote und weiße Krieger zu vereinen. Hier gab es für unsere Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Wildwest- Fähigkeiten auszubauen: im Fluss Goldstücke waschen, neues Land bachaufwärts erforschen, sich im „Saloon“ erfrischen, bunten Indianerschmuck basteln und sich nach freiem Willen vergnügen. Fest steht: Spätestens am Mittwochabend waren aus allen Greenhorns wahre Westmänner geworden. 

Um die Ausdauer und das Geschick der Cowboys und Girls auszutesten, brach das ganze Fepro donnerstags in den Wald um Schönenberg auf, denn dort wurde zu einem aufregenden Geländespiel gerufen, bei dem für einen jeden etwas geboten war. Für die unbezähmbaren unter den jungen Cowboys ging es abermals auf Verbrecherjagd. In Teams konnten Indianerstätten überrumpelt werden, um an Geld zu gelangen. Geschickte Cowgirls und Cowboys konnten sich im Lassowerfen und Ähnlichem üben und Rohstoffe konnten abgebaut werden, sodass Eisenbahnstrecken gekauft und auf einem Spielplan erschlossen werden konnten. So wurden unter anderem Städte wie „Müllheim - Valley“, „Ina -Town“ oder „Karo - City“ endlich durch eine Eisenbahnlinie miteinander verbunden.

Um die Kreativität der Fepro-Schar zu fördern, gab es freitagmorgens die Möglichkeit,  Wagenräder mit verschiedenen Materialien zu beweben, um somit den Siedlerzug zu dekorieren. Im Anschluss ging es erneut auf Abenteuerwanderung gen Westen oder zumindest Richtung Kupfer, wo abends ein Wildwestlager zum Übernachten unter freiem Himmel aufgeschlagen wurde. Die ganze wilde Bande konnte sich dabei mit Stockbrot und gegrillten Schoko-Bananen die Bäuche stopfen.