Churchnight 2017 – frei sein.

Ein volles Haus, eine mega Message und zum Abschluss eine steile Party. Wenn ich die Churchnight 2017 zusammenfassen müsste, wäre das meine Kurzversion. Aber nun mal langsam.

Churchnight, das ist eine Deutschland weite Aktion am Reformationstag und wir Untermünkheimer haben auch schon in den letzten Jahren mitgemacht und Jugendgottesdienste veranstaltet, die es in sich hatten… viel Farbe, neue Medien, die gute Botschaft der Bibel in  jugendgerechter Sprache und viel laute und moderne Musik.

Dieses Jahr zum großen Reformationsjubiläum haben wir all unser Wissen und Können mit dem EJW und den Westheimern in einen Topf geschmissen und eine „BIG Churchnight“ zentral in der St. Katharinenkirche in Schwäbisch Hall veranstaltet. Und das war eine echt coole Sache.

Um 17 Uhr ging es mit dem Vorprogramm los. Lagerfeuer mit Stockbrot gegen die Kälte, ein riesiger Menschen -  Kicker und eine Kreativwand zum Mitgestalten. Bei all diesen Aktionen füllte sich der Vorhof der Kirche mit vielen Teens und Jugendlichen aus dem ganzen Kreis, und so war es auch zum Beginn des Gottesdienstes keine Überraschung mehr, dass die Kirche aus allen Nähten platzte. Über 300 Leute füllten die Bankreihen, spielten mit bei den Spielen, sangen mit der Westheimer Lobpreisband Reason und lauschten der Predigt von Daniel Veit, dem Jugendreferenten des EJW, der von der Freiheit in und durch Jesus sprach. Und klar… bei so einer Churchnight am Reformationstag im Reformationsjahr darf auch Martin Luther nicht fehlen. Seine Lieder folgten nach kurzer Umbaupause im Anschluss an den Gottesdienst. Wer jetzt an Orgel und getragene Musik denkt, den muss ich leider enttäuschen. Deine „Ludder“, die extra für dieses Reformationsjahr zusammengestellte Band aus Stuttgart, hat den Liedern Martin Luthers einen neuen Anstrich verpasst und aus den Gesangbuchklassikern moderne rockige Konzertmusik gemacht. Mega gut, kein bisschen leise, genau das, was die Teens manchmal brauchen, und ganz unter dem Motto der Churchnight: Hell. Wach. Evangelisch.

Und als DJ Fäbs zum Abschluss des Tages auflegte, es Saftcocktails und Essen gab, war die Meute nicht mehr zu halten. So macht Kirche Spaß. Was bleibt außer dem Aufräumen und tollen Bildern? Ich denke, es ist vor allem die Lust auf mehr. Mehr moderne Musik im Gottesdienst, mehr Raum für neue Formen, eben das, was die Jugend von uns Alten (und ja, dazu zähle ich mich mit 30 auch schon) unterscheidet. Es freut mich sehr, dass wir mit unserem Musikteam und Jonas Martin mehr von dieser modernen Musik in unseren Gottesdiensten wiederfinden. Lasst uns das Alte bewahren und trotzdem Mut für Neues haben, damit unsere Gemeinde lebendig bleibt.