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21.05.2012 : 09:40

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Jung und alt an einem Tisch

 

Der Start ist gelungen. Am Dienstag,dem 19. Januar kamen erstmals ältere Menschen aus Untermünkheim und den anliegenden Orten, um gemeinsam mit Schülern der Grund- und Hauptschule zu essen und am Tisch zu sitzen.
Erste zaghafte Annäherungen und Begegnungen sind schon enstanden.
Bürgermeister Maschke, Schulleiter Lang und Pfr. Luithle waren sich einig, dass diese Aktion zukunftsversprechend ist und unser Zusammenleben bereichert.

Damit "Jung und alt an einem Tisch" durchgeführt werden kann hat Rose Kuch im Auftrag des Vereins für Diakonie und Seelsorge die Koordination übernommen. Frauen aus der Gemeinde wechseln sich in der Hilfe ab.
Das Projekt soll auf jeden Fall bis zu den Sommerferien laufen.

 

Zusammen geht mehr!

Rund 30 Mitarbeiter aus Diakonie daheim und dem Verein für Diakonie und Seelsorge trafen sich in der Krone.

Bei einem guten Essen konnten sich die Mitarbeiter begegnen. Die Schwestern von Diakonie daheim staunten nicht schlecht, als sie hörten, wie eine Mitarbeiterin von ihrem regelmäßigen, wöchentlichen Dienst sprach. Dabei entstehen Freundschaften und enge Beziehungen zwischen Mitarbeitern und Menschen, die Hilfe brauchen. Pfr. Luithle und Magdalene Zimmermann (2. Vorsitzende) dankten allen Mitarbeitern für ihren Dienst und zeigten sich erfreut über die gute Zusammenarbeit.  

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Dürfen wir Dich einmal unterbrechen?

Um für kurze Zeit aufatmen zu können, luden Mitarbeiter des Vereins Angehörige von Demenzerkrankten zu einem Abend mit Essen und offenem Gespräch ein. Die Pflege eines dementen Angehörigen erfordert viel Kraft und Geduld. Der Austausch untereinander fand großen Anklang.

Was hinterlasse ich wie?

Dies war eine von vielen Fragen am ersten Themenabend. Bezirksnotar Schumm zeigte auf, dass es wichtig ist ein Testament zu verfassen, wenn die staatlich festgelegten Regelungen nicht greifen sollen. Fest steh: „Lieber mit warmen Händen geben“.

Pfr. Luithle wies darauf hin, dass auch die Beziehungen und die Frage nach Gott wesentlich für unser Leben und Sterben sind.

Alles rund um die Bestattung

Zu diesem Thema nahmen die Fachleute aus unserer Gemeinde Stellung. Bürgermeister Maschke (Gemeindeverwaltung), Jochen Mezger (Christliche Trauerhilfe) und Pfarrer Luithle beantworteten die Fragen der Gäste.

Jochen Mezger erläuterte, dass inzwischen die Feuerbestattung in den Städten Zwei Drittel aller Bestattungen ausmachen. Pfr. Luithle fragte kritisch nach, ob der gesellschaftliche Trend zur Feuerbestattung dem Zeitgeist unterliegt: „Quadratisch, praktisch, gut“. Bürgermeister Maschke erklärte, dass es ein Reihnegrab Liegedauer (20 Jahre) die günstigere Variante ist. Wahlgräber sind teurer, können aber auch verlängert werden. Welche Schritte bei einem Sterbefall unternommen werden müssen kann einem Faltblatt der bürgerlichen Gemeinde entnommen werden.

Pfr. Luithle regte an, sich schon jetzt Gedanken zu machen: Was war mir wichtig in meinem Leben? Was bedeutete mir mein Denkspruch? Wer soll über meinen Tod benachrichtigt werden?