Mitgliederversammlung des Vereins für Diakonie und Seelsorge in Untermünkheim am 23.3.2017

 

Der große Saal im Gasthaus Krone in Enslingen war bestens gefüllt bei der Mitgliederversammlung des Vereins für Diakonie und Seelsorge in Untermünkheim am vergangenen Donnerstag. Nach dem Bericht aus der laufenden Arbeit stand die Nachwahl eines Vorstandsmitglieds an. Fritz Hornig aus Untermünkheim wurde einstimmig zum Nachfolger Bernhard Rutkies gewählt, der den Vorstand nach seinem Umzug verlassen hat.    

Auch die Leiterin von Diakonie daheim, Team Kochertal, Martina Krämer, wurde herzlich begrüßt. Magdalene Zimmermann wies zudem darauf hin, dass ein Neustart des Begegnungsnachmittags für Menschen, die an Demenz erkrankt sind, geplant ist. Er soll dazu dienen, dass die betreffenden Menschen in ihren Fähigkeiten gestärkt werden und ihre Angehörigen an einem Nachmittag pro Woche entlastet werden. Eingeladen wird in den Gemeinden Untermünkheim und Braunsbach, also im ganzen Einsatzgebiet des Pflegeteams Kochertal von „Diakonie daheim“. Schwester Martina Neber wird die fachliche Leitung dieser Gruppe übernehmen.

Im Anschluss daran begrüßte Pfarrer Stefan Engelhart den Gast des Abends, Herrn Dr. med. Thomas Hopf, Neurochirurg im Diakonieklinikum Schwäbisch Hall, zu seinem Vortrag „Schmerz lass nach – Möglichkeiten der neurochirurgischen Schmerztherapie“.

Als Neurochirurg ist er spezialisiert für die neuropathischen Schmerzen, d.h. Schmerzen, die durch kranke oder geschädigte Nerven entstehen und nur schwer zu beeinflussen sind. Seit einigen Jahren eröffnet die Neurochirurgie durch Verabreichung von Medikamenten über Schmerzpumpen direkt ins Rückenmark oder durch elektrische Stimulationssysteme aber neue Hoffnung.

In auch für Laien gut verständlicher Weise stellte Dr. Hopf die Technik und Wirkung der elektrischen Stimulation des Rückenmarkes vor und berichtete von teils überraschend guten Ergebnissen dieser Behandlungsweise.  Dank dem Fortschritt in der Neurochirurgie und der Kompetenz der Ärzte kann somit vielen Menschen, die unter chronischen Nervenschmerzen leiden, geholfen werden.Der große Saal im Gasthaus Krone in Enslingen war bestens gefüllt bei der Mitgliederversammlung des Vereins für Diakonie und Seelsorge in Untermünkheim am vergangenen Donnerstag. Nach dem Bericht aus der laufenden Arbeit stand die Nachwahl eines Vorstandsmitglieds an. Fritz Hornig aus Untermünkheim wurde einstimmig zum Nachfolger Bernhard Rutkies gewählt, der den Vorstand nach seinem Umzug verlassen hat.    

Auch die Leiterin von Diakonie daheim, Team Kochertal, Martina Krämer, wurde herzlich begrüßt. Magdalene Zimmermann wies zudem darauf hin, dass ein Neustart des Begegnungsnachmittags für Menschen, die an Demenz erkrankt sind, geplant ist. Er soll dazu dienen, dass die betreffenden Menschen in ihren Fähigkeiten gestärkt werden und ihre Angehörigen an einem Nachmittag pro Woche entlastet werden. Eingeladen wird in den Gemeinden Untermünkheim und Braunsbach, also im ganzen Einsatzgebiet des Pflegeteams Kochertal von „Diakonie daheim“. Schwester Martina Neber wird die fachliche Leitung dieser Gruppe übernehmen.

Im Anschluss daran begrüßte Pfarrer Stefan Engelhart den Gast des Abends, Herrn Dr. med. Thomas Hopf, Neurochirurg im Diakonieklinikum Schwäbisch Hall, zu seinem Vortrag „Schmerz lass nach – Möglichkeiten der neurochirurgischen Schmerztherapie“.

Als Neurochirurg ist er spezialisiert für die neuropathischen Schmerzen, d.h. Schmerzen, die durch kranke oder geschädigte Nerven entstehen und nur schwer zu beeinflussen sind. Seit einigen Jahren eröffnet die Neurochirurgie durch Verabreichung von Medikamenten über Schmerzpumpen direkt ins Rückenmark oder durch elektrische Stimulationssysteme aber neue Hoffnung.

In auch für Laien gut verständlicher Weise stellte Dr. Hopf die Technik und Wirkung der elektrischen Stimulation des Rückenmarkes vor und berichtete von teils überraschend guten Ergebnissen dieser Behandlungsweise.  Dank dem Fortschritt in der Neurochirurgie und der Kompetenz der Ärzte kann somit vielen Menschen, die unter chronischen Nervenschmerzen leiden, geholfen werden.

Entlastungsangebot für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz

Entlastungsangebot für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz

Herzliche Einladung zum Informationsabend am 29. März 2017

 Wer einen Angehörigen mit Demenz pflegt und betreut, braucht immer wieder Auszeiten um selbst Kraft zu sammeln oder um wichtige Termine wahrnehmen zu können. Und wer an Demenz erkrankt ist hat die Chance, dass sich soziale Kontakte und die Begegnung mit Menschen positiv auf den Verlauf seiner Krankheit auswirken.

Beides bietet der Begegnungsnachmittag - eine Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz. 

Ab Mai 2017 wird der Begegnungsnachmittag in Untermünkheim wieder regelmäßig stattfinden: Donnerstags von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde.

An diesem Nachmittag werden an Demenz erkrankte Menschen in ihren Fähigkeiten gestärkt und gefördert. Die Nachmittage sind gefüllt mit Erzählen bei Kaffee und Kuchen, Singen, Spielen und Bewegung.

Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen unter der Leitung von Schwester Martina Neber und Schwester Karin Schroff von Diakonie daheim, Team Kochertal, werden den Nachmittag gestalten und begleiten. Die Gäste werden auf Wunsch abgeholt und wieder nach Hause gebracht.

Die Kosten für die Teilnahme am Begegnungsnachmittag können je nach Leistungsanspruch mit der Pflegekasse abgerechnet werden. Wir beraten gerne.

 Verantwortet wird der Begegnungsnachmittag vom Verein für Diakonie und Seelsorge Untermünkheim, der bürgerlichen Gemeinde Untermünkheim und dem Evangelischen Diakoniewerk Schwäbisch Hall e.V.

 am Mittwoch, 29.03.2017 um 20.00 Uhr wird im Evang. Gemeindehaus in Untermünkheim ein Informationsabend stattfinden, an dem der Begegnungsnachmittag vorgestellt wird. Hier werden gerne alle noch offenen Fragen beantwortet.

Für den Begegnungsnachmittag suchen wir noch dringend ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die Freude an der Begegnung mit älteren Menschen haben. Wenn sie an der Mitarbeit interessiert sind, dann sind sie am Informationsabend ebenfalls richtig. An diesem Abend bekommen sie die Informationen, die sie brauchen. Wir freuen uns auf sie!

 Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:

Magdalene Zimmermann  0791-6523
Schwester Martina Neber  07906-8059
Regine Hammer  0791-84637

 

Wenn ich nicht selbst entscheiden kann - Wer dann?

Zu diesem Thema veranstaltete der Verein für Diakonie und Seelsorge am 13. Oktober 2016 einen Informationsabend, der auf großes Interesse stieß. 

Oberarzt Hans-Ulrich Gruber,  Anaesthesist und Intensivmediziner im Diakonieklinikum Schwäbisch Hall, berichtete exemplarisch von  Patienten, deren Zustand sich unvorhergesehen so verschlechterte, dass sie sich nicht mehr äußern konnten.  Notwendige Entscheidungen für ihre weitere Behandlung mussten plötzlich von anderen getroffen werden. Aber wer darf das? Der Ehepartner, die Kinder oder die Eltern für ihre bereits volljährigen Kinder?

Die meisten der anwesenden Zuhörer waren sich sicher, dass die engsten Angehörigen des Patienten berechtigt sind oder mindestens  ein Mitspracherecht haben. 

Doch weit gefehlt, klärte uns Herr Köhler vom Betreuungsverein Schwäbisch Hall auf. Rechtlich gesehen dürfen Angehörige nur dann  entscheiden, wenn sie dazu vom Patienten bevollmächtigt sind. Das bedeutet, dass jeder Erwachsene für solche Fälle vorsorgen sollte, indem er eine Vorsorgevollmacht in schriftlicher Form erstellt. Das heißt,  man benennt eine Vertrauensperson, der man zutraut, dass sie die richtigen Entscheidungen trifft, wenn man es selbst nicht mehr kann. Die Vorsorgevollmacht kann jederzeit geändert oder widerrufen werden. Sie ist wirksam mit der Unterschrift. Aufgrund dieses Schriftstücks wird der  behandelnde Arzt den Bevollmächtigten in den Entscheidungsprozess einbeziehen. Damit kann dem mutmaßlichen Willen des Patienten entsprochen werden.

Die anschließenden Erläuterungen zur Betreungsvollmacht und zur  Patientenverfügung warfen viele Fragen auf, die rege diskutiert wurden. Die Impulse zum Weiterdenken wurden von den Besuchern gerne aufgenommen.

Der Verein für Diakonie und Seelsorge wird auch in Zukunft entsprechende Informationsabende anbieten.

                                                                                                                 Magdalene Zimermann