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25.10.2014 : 10:40

Strukturen der neuen Kirchengemeinde


Die Zusammenlegung der Gemeinden wirkt sich hauptsächlich auf die Gemeindeleitung und die Geschäftsführung aus. Die drei bisherigen Kirchengemeinderatsgremien werden in ihrer bisherigen Zusammensetzung  zu einer sogenannten „ortskirchlichen Verwaltung“  zusammengeführt. Dieses Gremium besteht bis zur nächsten Wahl 2013 unter dem Vorsitz des geschäftsführenden Pfarrers Stefan Engelhart.
In seiner konstituierenden Sitzung im Januar wird der Kirchengemeinderat gemäß der Kichengemeindeordnung einen Laienvorsitzenden wählen.
Die 3 bisherigen Vorsitzenden Lorenz Kraft, Rosemarie Müller und Dr. Beate Müller werden aber  die nächsten drei Jahre, die Aufgaben des Laienvorsitzenden gemeinsam wahrnehmen
Bei den Kirchengemeinderatswahlen  2013 wird dann erstmals nach der neuen Ortssatzung der Kirchengemeinde Untermünkheim gewählt.

Zwei nichtbeschließende Ausschüsse werden dem Kirchengemeinderat zuarbeiten:

Der Verwaltungsausschuss, zuständig für die Finanzen und Personal. Ihm werden bis 2013 außer dem geschäftsführenden Pfarrer, der Kirchenpfleger und die 3 bisherigen Laienvorsitzenden angehören.
Ab 2013 setzt er sich zusammen aus 1. und 2. Vorsitzendem, dem Kirchenpfleger und 2 gewählten Kirchengemeinderäten

Im Bauausschuss, der für alle kirchlichen Gebäude zuständig ist , werden die bisherigen Mitglieder der Bauausschüsse bis 2013 mitarbeiten.
Ab 2013 setzt er sich aus mindestens 3 gewählten KGR-Mitgliedern zusammen.

Wenn die Pfarrstelle in Enslingen hoffentlich bald wieder besetzt wird, werden in Absprache der beiden Stelleninhaber und je nach Interesse und Gaben die Aufgaben der Pfarrer neu geordnet.

An unserer Aufteilung der Gemeindearbeit in Bereiche (Gottesdienst, Jugendarbeit, Erwachsenenarbeit, Diakonie und Seelsorge, sowie Öffentlichkeitsarbeit)  wird sich nichts ändern. Es werden weiterhin je 2 Bereichsleiter die Bereiche verantworten. So wird es für die meisten Mitarbeitenden und Gemeindeglieder kaum Veränderungen durch die Fusion  in der Gemeindearbeit geben.

Noch ein Wort zu den Finanzen:
Beide Haushaltspläne wurden zu einem Plan zusammen geführt. Die finanzielle Zuweisung wird durch die Zusammenlegung nicht verändert.  Die wesentlichen Rücklagen der Gemeinden sind spezielle Rücklagen für die jeweiligen Gebäude, die auch bei den  betreffenden Gebäuden bleiben. Der laufende Haushalt wird eher einfacher, da bisher für die vielen gemeinsamen Aufgaben

jedes Mal genau berechnet werden musste, wie viel aus welchem Topf genommen werden muss. Erst mit den Kirchengemeinderatswahlen 2013 tritt die neuen Ortssatzung der Kirchengemeinde Untermünkheim in Kraft.


                                                                                                           Beate Müller