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07.02.2012 : 07:47

Untermünkheim

Pfarramt Untermünkheim


Ev. Pfarramt Untermünkheim
Hohenloher Str. 22
74547 Untermünkheim

Tel. 0791/6805
Fax: 0791/9780483

Opens window for sending emailPfarramt(at)kirchengemeinde-untermuenkheim.de

Das Pfarramt  ist dienstags und donnerstags von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr geöffnet.

 

Investitur von Pfarrer Stefan Engelhart

Die letzten Monate waren für die Kirchengemeinden mit allerlei Wechsel und Veränderungen verbunden. Gleich drei Hauptamtliche verließen die Gemeinde. Um so schöner ist es jetzt, dass mit Ronnie Berzins und Stefan Engelhart zwei der vakanten Stellen rasch wieder besetzt werden konnten. Eigentlich passend zum Erntedankfest wurde am 3.Oktober Pfarrer Engelhart durch Dekan Haug in sein Amt als neuer Pfarrer der Kirchengemeinden Untermünkheim und Übrigshausen eingesetzt. Solange die Pfarrstelle in Enslingen noch nicht besetzt ist, wird er dort die Vertretung übernehmen. Nach der Fusion der Kirchengemeinden im Januar 2011 wird er der geschäftsführende Pfarrer der neuen Kirchengemeinde sein, also für Enslingen, Übrigshausen und Untermünkheim.
Pfarrer Engelhart predigte über den Text aus Römer 14, 17-19: „Wo Gottes neue Welt beginnt, geht es nicht mehr um Essen und Trinken. Es geht darum, dass wir gut und richtig miteinander umgehen und dass Gott uns durch seinen Heiligen Geist mit Frieden und Freude erfüllt... .“  Oft scheint die Situation festgefahren und es scheint keine Lösung in Sicht. Doch wir können mit Gott rechnen. Vor zwei Jahrzehnten haben wir das in Deutschland erleben dürfen. Pfarrer Engelhart zitierte einen SED-Funktionär: „Wir hatten alles geplant, wir waren auf alles vorbereitet nur nicht auf Kerzen und Gebete.“ Veränderungen sind möglich - auch mit Gebeten -, selbst wenn wir manchmal nicht so richtig daran glauben können. Wichtig ist, immer wieder Kontakt zu Gott herzustellen. Gott will der Kompass für unser Leben sein. Aber es genügt nicht, nur einmal die Richtung zu bestimmen. Wir müssen nach einer gewissen Wegstrecke immer wieder auf die Kompassnadel schauen, ob wir noch richtig in der Spur liegen.
Der Gottesdienst wurde umrahmt von musikalischen Beiträgen von Kinderkirche, Chor und Posaunenbläsern sowie einigen Grußworten. Schuldekan Schatz zitierte die Tageslosung: „Aller Augen warten auf dich, Herr, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit.“ Er wollte der Gemeinde und Pfarrer Engelhart damit sagen, dass sie ihre Augen auf Gott richten sollen, da natürlich auf einem neuen Pfarrer eine ganze Menge von Wünschen und Erwartungen ruhen, an denen man auch zerbrechen und scheitern kann. Daher nochmals ein Wort aus dem Predigttext aus Römer 14:„Deshalb wollen wir uns mit allen Kräften darum bemühen, in Frieden miteinander zu leben und einander im Glauben zu stärken.“
Wind of Change wurde im September 1989 von Scorpions-Sänger Klaus Meine komponiert und im November 1990 veröffentlicht. Sie galt in Medien als Hymne der Wende. Wind of Change nun auch im Kochertal zusammen mit dem neuen Pfarrer Engelhart.

Pfarrer Engelhart stellt sich vor

 

Geboren bin ich vor 46 Jahren in Stuttgart, den größten Teil meiner Kindheit und Jugend erlebte ich dann in Heimsheim (Enzkreis). Dort habe ich durch Freunde und einen guten Jugendkreis zum christlichen Glauben und dann anschließend zum Theologiestudium gefunden. Vor dem Studium in Tübingen und Göttingen hat mich der Zivildienst auf einer Pflegestation im Kreiskrankenhaus Leonberg geprägt. Diese Zeit war ja damals wesentlich länger (16 Monate) als heute und so eine recht intensive Begegnung mit den Grenzen und Abgründen, die es neben den schönen Seiten des Lebens eben auch gibt.

Seit 19 Jahren sind meine Frau und ich verheiratet, und dann gehören zu unserer Freude auch unsere beiden Jungs mit zu Familie.     

Nach ersten Gemeindeerfahrungen während der Vikarszeit in Gaggstatt war ich noch einmal im Krankenhaus, und zwar als Klinkseelsorger in einem ökumenischen Team am Klinikum Ludwigsburg. 1999 übernahm ich die Pfarrstelle Lorch Süd und Weitmars. Über 11 Jahre leben wir jetzt als Pfarrfamilie in Lorch und haben dabei diese Stadt, die Vielfalt der großen Kirchengemeinde Lorch, der kleinen Gemeinde Weitmars und das Engagement vieler Mitarbeiter(innen) kennen- und schätzen gelernt.

Vor etwa einem Jahr haben meine Frau und ich dann gemerkt, dass wir uns entscheiden müssen, entweder bald zu wechseln oder in Lorch zu bleiben, bis die Kinder wirklich groß sind. Und in alles Überlegen und Beten hinein hat uns dann die Stellenauschreibung  von Untermünkheim und Enslingen auf Anhieb so gut gefallen, dass auf einmal das Wechseln eine echte Möglichkeit geworden ist.

Noch liegt der Umzug gefühlsmäßig weit entfernt, da hier vor den Sommerferien noch viel los ist, doch die Zeit vergeht ja bekanntlich oft schneller als wir ahnen. Und mitten im Alltag leuchtet öfters einmal die Freude auf das Kommende auf.

 


Verabschiedung von Pfarrer Ammermann

Am Sonntag Rogate wurde Pfarrer Thomas Ammermann in Untermünkheim verabschiedet.

In einem gemeinsamen Gottesdienst der Kirchengemeinden Untermünkheim, Übrigshausen und Enslingen wurden Pfarrer Thomas Ammermann und seine Familie verabschiedet. Die Kilianskirche war voll besetzt als Kinderkirche, Flötenkreis, Chor, Posaunenchor und der Organist in besonderen Beiträgen den Gottesdienst würdig mitgestalteten.

Pfarrer Ammermann rief in seiner Abschiedspredigt dazu auf „das Schlechte zu lassen und das Gute zu tun“ und sprach somit wie gewohnt die Gottesdienstbesucher in ihrem Innersten an.

Die Grußworte von Dekan Richard Haug, dem Nachbarpfarrer Johannes Luithle, dem Vorsitzenden des Kirchengemeinderats Lorenz Kraft, Gemeinschaftspastor Uli Probst und Bürgermeister  Christoph Maschke waren von den Besuchern mit Spannung erwartet worden. Dabei betonten alle die von großer Rücksichtnahme und  gegenseitigem Respekt und Verständnis geprägten Gespräche und Verhandlungen der zurückliegenden Zeit.

Beim anschließenden Ständerling im Gemeindehaus war Gelegenheit ganz persönlich Thomas Ammermann und seiner Frau Christine ADE zu sagen, die Ende dieses Monats nach Oberrot umziehen werden.

 

Enslingen

Pfarramt Enslingen


Ev. Pfarramt Enslingen
Langenburger. Str. 21
74547 Untermünkheim-Enslingen

Tel 07906/240
Fax 07906 / 940827

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Das Pfarramt ist dienstags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

   
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Einsetzung von Pfarrerin z.A. Ulrike Rahn

Ganz herzlich begrüßen wir unsere neue Pfarrerin z. A. Ulrike Rahn mit ihrem Mann Andreas und dem kleinen Jeremia in unserer Gemeinde.
Bei einem gemeinsamen Gottesdienst  in Schönenberg  wurde Frau Rahn am Pfingstmontag  von Pfarrer Engelhart in ihr Amt eingesetzt.  Festlich umrahmt wurde der Gottesdienst vom Gesangverein Enslingen und dem Posaunenchor. Die Kinder und Mitarbeiter der Kinderkirchen begrüßten die neue Pfarrersfamilie mit dem Lied „Schön, dass ihr da seid“ und mit bunten Blumen.
 Auch bei den zahlreichen Gemeindegliedern und Grußwortrednern war die Freude zu spüren, dass sich die  Hoffnung auf Wiederbesetzung der 50% Stelle nach einem Jahr Vakatur erfüllt hat.
Frau Rahn und ihre Familie werden im Laufe des Sommers das Pfarrhaus in Enslingen beziehen.
Wir wünschen den „Dreien“ ein gutes Ankommen hier bei uns im Kochertal und Gottes Segen für die neuen Aufgaben.

Ulrike Rahn - Pfarrerin in Enslingen

 

Grüß Gott!
Meinen Namen haben Sie vielleicht schon gehört: Ulrike Rahn (um es vorwegzunehmen: mit dem großen Fußballer Helmut sind mein Mann und ich weder verwandt noch verschwägert).
Ab dem Frühsommer werde ich ihre Pfarrerin in Enslingen sein.
Damit Sie ein wenig wissen, mit wem Sie es zu tun bekommen, darf ich mich Ihnen vorstellen.
Das Kochertal ist mir nicht gänzlich fremd: meine ersten Lebenswochen habe ich in Schwäbisch Hall verbracht; einige Jahre später und einige Zentimeter größer führte mich ein Freiwilliges Soziales Jahr wiederum in das Städtchen am Kocher wo ich ein Jahr lang in einem Wohnheim für geistig behinderte Menschen auf dem Teurershof mitgearbeitet habe. Schon viele Male habe ich daher Enslingen und Untermünkheim im Vorbeifahren genießen können – im Sommer werden wir bei Ihnen im Enslinger Pfarrhaus „sesshaft“ werden. „Wir“, das sind mein Mann Andreas, unser Kind – das im Augenblick trotz allmählichen Platzmangels noch fröhlich in Mamas Bauch turnt und (so es sich an den voraussichtlichen Geburtstermin hält) Ende März geboren werden soll – und ich.
Mein Studium der Evangelischen Theologie hat mich nach Tübingen und Heidelberg geführt. Gebürtig freilich bin ich keine Schwäbin, sondern waschechte Hohenloherin. Aufgewachsen bin ich mit meinen beiden Geschwistern in dem kleinen Dorf Blaubach, das zur bürgerlichen Gemeinde und Kirchengemeinde Blaufelden gehört. In der dortigen St. Ulrichskirche wurde ich getauft und später konfirmiert. Meine Konfirmation war ein bewusstes Ja zum dreieinigen Gott und dem christlichen Glauben.
Vor zweieinhalb Jahren begann nach dem Examen mein Vikariat in der Kirchengemeinde Goldbach (Dekanat Crailsheim) – eine reiche Zeit für uns.
Was ist mir wichtig? Dass Jesus Christus in meinem Leben - und im Leben der Gemeinde - mehr und mehr Raum gewinnt; zusammen sind wir auf dem Weg des Glaubens unterwegs, auf dem uns manche Herausforderung begegnet, der niemals öde aber oft überraschend und immer lohnend ist.
Ein Vers aus dem 32. Psalm begleitet mich immer wieder auf diesem Weg: „Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.“ Dieser Vers ist mein Gebet auch für die Zeit in Enslingen, für alle Begegnungen, für alles Arbeiten und Gestalten: ich bitte darum, dass Gott – der einen unverfälschten Blick auf die Dinge hat – uns mit seinen Augen leitet. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit Ihnen an seinem Reich zu bauen!

Auch darauf, Sie bald kennen zu lernen freuen sich mein Mann und ich - bis dahin seien

Sie herzlich gegrüßt!
            Ulrike Rahn


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Abschied von Pfarrfamilie Luithle

Wenn eine Gemeinde Abschied von Ihrem geliebten Pfarrer nimmt, dann fällt das allen Beteiligten nicht so leicht. Vielleicht auch ein Grund, dass Pfarrer Luithle in seiner Predigt

vorausschauend von der christlichen Tugend des Loslassens sprach. Trotzdem ließen  es sich die Gemeindeglieder nicht nehmen, ihren Pfarrer mit seiner Familie an diesem Abschiedstag noch einmal ganz fest an sich zu drücken. Die tiefe Verbundenheit zwischen Pfarrfamilie und Gemeinde war in den vielseitigen Beiträgen spürbar. Gleich nach dem Mittagessen entfaltete sich ein buntes Programm mit vielen musikalischen Beitragen angefangen von fröhlichen Kinderstimmen bis zu feierlichen Posaunenklängen, mit Hintergründigem aus Kabarett und Theater bis hin zur einer informativen Talkrunde. Viele Teilnehmer der Israelreisen von Pfarrer Luithle starteten nochmals zu einer virtuelle Reise nach Jerusalem. Die Jugendlichen von TenSing entzündeten ein brillantes Feuerwerk von Gospel bis zu moderner Rockmusik für Ihren langjährigen Mentor Johannes Luithle. So wurde der Pfarrfamilie das Loslassen nicht einfach gemacht – vielleicht wollte die Gemeinde ihren Seelsorger an seinem letzten Arbeitstag ja nochmals richtig auf die Probe stellen: Nicht festhalten, sondern loslassen! Und schließlich fallenlassen in Gottes geöffnete Hände.