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21.05.2012 : 10:11

Ferienprogramm 2011 – Wickie und die starken Männer

 

Hey, hey Wickie, zieh fest das Segel an…..!

95 Kinder und 38 Mitarbeiter  waren eine Woche lang mit den Wikingern unterwegs und erlebten bei spannenden Aktionen viel miteinander.
Die Abenteuer der Wikinger  begannen schon am Montag beim Theaterspiel, denn Wickies Freundin Ylvie wurde entführt. Natürlich machten sich die Bewohner von Flake sofort auf den Weg, Ylvie zurückzuholen.
Am nächsten Tag legten sie in Haagen an, um ihre Kräfte zu messen und sich bei Geschicklichkeitsspielen fit zu  machen, denn wer um die Welt segelt, muss gut vorbereitet sein. Der Nachmittag endete bei strahlend schönem Sonnenschein mit der legendären Wasserschlacht, die es sogar auf die Titelseite der regionalen Tageszeitung geschafft hat.
Am Mittwoch setzten dann alle Wikinger ihre Segel in den Wind, um zu einem Ausflug nach Unteraspach aufzubrechen. Ein Teil der Gruppe war auf zweirädrigen Vehikeln unterwegs.  Der andere Teil ging zu Fuß durch eine märchenhafte Klinge. Gegen Mittag trafen sie alle im Schwimmbad in Unteraspach ein und genossen das kühle Nass und die kulinarischen Wohltaten der nachgereisten Küche.
Aber wie ging die Geschichte mit Ylvie und Wickie weiter?  Halvar, Tjure, Snorre und wie sie alle heißen, waren schon in ihre Kostüme geschlüpft und bereit, die Geschichte weiter zu erzählen. Dabei ging es nicht nur darum, wie Ylvie möglichst schnell befreit werden kann, sondern auch um Fragen rund um Gott und Jesus. Warum hat Gott jeden anders gemacht? Was hat er sich dabei gedacht? Wie kann man mit Gott reden?  Was passiert, wenn jemand  einmal was falsch gemacht hat? Gehört er dann trotzdem noch dazu? Wie kann man ihm vergeben? 
Am Donnerstag, dem Tag, als beim Geländespiel um die Juwelen gekämpft wurde, trafen die Wikinger in einer Meerenge einen Typen, der sie übers Ohr hauen wollte. Die schlauen Wikinger haben das natürlich sofort gemerkt. Sie haben ihn dann trotz seines Versagens mitgenommen und ihn nicht allein zurück gelassen. In den Kleingruppen überlegten die Kinder, wie Gott den Menschen vergeben hat. Jesus ist die Brücke der Menschen zu Gott.
Neben Gesprächen um Glaubensthemen und die Wikingergeschichte konnten die Kinder jeden Tag unter verschiedenen Angeboten wählen: Floßfahren, Bachwanderung, Schmuckwerkstatt oder andere Bastelaktionen. Die Mitarbeiter hatten sich tolle Dinge überlegt, so dass für jedes Kind etwas Interessantes dabei war.
Dem Zeitpunkt der Befreiung von Ylvie schon sehr nahe, wurde am Freitag auf dem Weg nach Schönenberg  noch kurz ein Schatz mit Hilfe aller Kinder gehoben. Das Spanferkelessen und die gemeinsame Übernachtung waren für viele Kinder der Höhepunkte der Woche.
Am Samstagmorgen wurden die „Hiker“  in der Mitte des Ferienprogramms begrüßt. Nach dem Frühstück  konnte mit Hilfe aller Teilnehmer  Ylvie endlich befreit werden. Damit hatte diese schöne Geschichte auch ihr „Happy End“!
Zum krönenden Abschluss einer prallen Woche Ferienspaß bastelte jedes Kind für seine Familie bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen ein Wikingerschach.
Der krönende Abschluss des Ferienprogramms waren am Sonntag der Gottesdienst und das gemeinsame Mittagessen. Dabei haben dann die Eltern auch ein klein wenig von den Wikingern und ihren Abenteuern mitbekommen.

             Andrea Bleher

"HIKE 2011"

 

Es ist ein normaler Montag im August, nicht besonders warm aber dafür keine Wolken am Himmel. Genau vor 8 Jahren, und noch mit Ruth Köhl, starteten wir den ersten Hike. Jetzt sind wir bei ihrem Nachfolger Ronnie Berzins, und wir tun es immer noch ... Hiken!

Als die ersten Teenies kommen, sind wir Mitarbeiter erstaunt, alle haben gute Rucksäcke und eingelaufe Schuhe. In den 7 Jahren zuvor haben wir schon viel erlebt, doch nie waren die Teilnehmer und auch die komplette Organisation so gut vorbereitet wie dieses Jahr.

Wir starten gegen 16 Uhr am Steinach in Untermünkheim, mit unserem selbst gebauten Hänger kommen wir daher wie eine Postkutsche zur Zeit des Wilden Westens. Fünfzig Meter weiter rennen Wikinger um das Gemeindehaus herum und toben. 

Mit diesen Erinnerungen fahren wir los an unseren Schlafplatz, hin ins Ungewisse! Als wir in Krautheim ankommen, beginnen wir gleich mit dem Bau von Nachtlagern. Später wird es noch SpareRips und Stockbrot geben, wenngleich noch eine biblische Geschichte vorne an steht.
In dieser traumhaften Nacht sehen wir Sternschnuppen, keiner der Teilnehmer sehnt sich nach zuhause. Am nächsten Tag starten wir los, die erste große Tour. Insgesamt 30 Km laufen die Teenies an diesem Tag. Es ist warm, so warm, das wir unterwegs Wasser nachfüllen müssen. Zudem tauschen wir Dankeskarten gegen Lebensmittel. Zweiter Rastplatz ist in Widdern, direkt an der Jagst. Während die Jungs noch laufen, liegen die Mädels schon im kühlen Nass. Der Abend ist kurz, jeder möchte nur noch in seinen Schlafsack.

Schon ist es Mittwoch, wir werden von Sonnenstrahlen geweckt, bekommen frisches Brot und auch Wurst und Käse. Heute laufen wir nicht so weit, es geht nach Ohrnberg. Doch bei dieser Hitze fragen manche Teilnehmer schon nach wenigen Metern, wie weit es heute noch geht; die Antwort bleibt immer die selbe: „Wir sind bald da!“

Abends angekommen, ziehen schon kräftige Gewitterwoken auf. Schnell gilt es, einen trockenen Unterschlupf zu suchen und die Regenjacke überzustreifen. Innerhalb von 5 Minuten sind die Feuerlöcher, die wir zuvor mit der Schaufel ausgegraben haben, übergelaufen. Das Wasser steht überall. Doch auch im tiefsten Matsch geht der Hike weiter. Es werden behelfsmässige Zelte aus Planen gebaut, um uns vor dem nächsten Regen zu schützen. Als wir nachts in unseren Schlafsäcken liegen, sind wir froh, trocken zu sein. Der nächste Tag ist ein Ruhetag, wir werden den ganzen Tag in Ohrnberg bleiben. Am nächsten Morgen fällt einigen Jungs das Aufstehen schwer, während nebenan die Mädchen schon in der Schmuckwerkstatt mit Ariane werkeln. Andere Teilnehmer beginnen mit Achim, die Slackline aufzubauen. Die Jungs backen Brot, gehen nochmals tauschen. Spät Nachmittags kommt Ronnie, Jugendreferent und Sanitäter, um uns in einem Santitätslehrgang die Grundlagen der ersten Hilfe in der freien Natur beizubringen. Eine Trage aus 2 Hosen bauen, behelfsmässiges Verbinden und stabile Seitenlage waren die Themen.

Danach gibt es wieder leckeres Essen, eine Andacht und zur Überraschung vieler in der Nacht einen Überfall. Die gelernten Sanitätsmaßnahmen werden hier Gott sein dank nicht gebraucht, aber manchem Überfaller bleibt nichts anderes übrig, als „Dreck zu Fressen“.

Freitags laufen wir gemeinsam los; wir wollen zurück nach Untermünkheim, wir sehnen uns nach einer Dusche, wenn auch bei den Mädchen Trockenshampoo benutzt wurde. Wir laufen durchs Kupfertal nach Neufels, die vollgelaufenen Schuhe machen das Weiterlaufen schwer. Egal, wir sind gut organisiert und lassen uns abholen. Zurück in Kupfer stehen zu unserer Überraschung schon die Zelte, danke Michl & Dani. Wir freuen uns auf warmes Essen, gemütlich am Lagerfeuer zu sitzen und dann aufs schlafen. Trotz eines Ausfalles kommen wir wohlbesonnen in Schönenberg an, endlich gibt es wieder Nutella und Hefezopf.

Danke an alle Fahrer. Besonderen Dank gilt:

Michl Bullinger, Laurin Waldmann, Mario Klässing, Jan Beck, Achim Winter, Erika Waldmann, Ute Beck, Arianne Knapp, Ronnie Berzins & Andrea Bleher

Vater-Kind-Camp 2011

 

(Alternativ: Vater-Kind-Camp: „Elf Oscars für Väter und Kinder!“)

 

„Ben Hur - die größte Geschichte, die das Kino jemals gezeigt hat!“ stand auf dem Kino-Plakat zu dem amerikanischen Monumentalfilm aus dem Jahr 1959, der mit elf Oscars ausgezeichnet wurde. Legendär ist in diesem Film das große Wagenrennen, das dann auch im Zentrum des Vater-Kind-Camps in Lobenhausen stand. „Wir sind dann mal für ein Wochenende weg...!“ sagten sich etwa 40 Väter und 80 Kinder und tauchten im Jagsttal vom 15.-17.Juli in die Abenteuergeschichte ein, die um die Zeitenwende spielt und vom jüdischen Widerstandskampf gegen die Weltmacht Rom handelt. Wasserspiele, Geländespiel, Basteln und Lagerfeuerromantik machten das Wochenende, das traditionell von der ev. Kirchengemeinde in Untermünkheim im Jagsttal veranstaltet wird zu einem echten Abenteuer-Camp. Am Ende hieß es: „Elf Oscars für alle Teilnehmer für großes Live-Kino!“

weiter Bilder folgen in kürze!!

 

 

Predigt zum Vater-Kind-Camp zu „Ben Hur“ – 17.7.2011


Der „geistige Vater“ von Ben Hur – Lewis „Lew“ Wallace (1827 - 1905) war ein US-amerikanischer Rechtsanwalt, General, Politiker und Schriftsteller. Das Bild zeigt ihn als Soldat während des Sezessionskrieges

Lew Wallace entstammte einer bekannten Familie aus Indiana. Sein Vater war Absolvent der US-Militärakademie in West Point und Vizegouverneur von Indiana gewesen, seine Mutter eine bekannte Frauenrechtlerin. Beim Ausbruch des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges war Lew Wallace  Leutnant in einem Infanterieregiment. Während des Bürgerkrieges diente er als Offizier im Unionsheer und wurde zum Generalmajor befördert. Er kommandierte 1864 während der Schlacht von Monocacy die Truppen, die Washington gegen den Angriff von General Jubal Early verteidigten. Nach dem Krieg gehörte er dem Militärtribunal an, das die Attentäter von Präsident Abraham Lincoln aburteilte.

Nach dem Krieg war er von 1878 bis 1881 Gouverneur des damaligen New-Mexico-Territoriums. Während dieser Zeit musste er das Land, das unter seinem Vorgänger eine Periode der Gewalt und Korruption erlebt hatte, wieder in Ordnung bringen. Außerdem war er an Ermittlungen gegen den bekannten Revolverhelden Billy the Kid beteiligt. Nach seiner Zeit in New Mexico war Wallace zwischen 1881 und 1885 Gesandter der USA im Osmanischen Reich. Er starb im Jahr 1905 in seinem Heimatort Crawfordsville an Krebs.

Warum erzähle ich von ihm? Eines Tages hatte Wallace ein Gespräch mit einem seiner Offiziere, der sich über Gott, den Glauben an Jesus und die Christen lustig machte. Wallace war damals ebenfalls Atheist, aber nach dem Gespräch kam er ins Nachdenken und entschloss sich, alles, was mit der Bibel, Jesus und dem Glauben zu tun hatte, ausgiebig zu erforschen. Zwei Jahre lang studierte er in den führenden Bibliotheken von Europa und Amerika, um Informationen zu finden, die das Christentum für immer wiederlegen und zerstören würde. Aber es kam anders:

Später schrieb Wallace, dass seine Begegnung mit dem spöttelnden Colonel zwei Folgen hatte: Zum einen ist aus der Beschäftigung mit Jesus das Buch "Ben Hur" entstanden, das er 1880 veröffentlicht hat. Und zum anderen seine persönliche Hinwendung zum Glauben, zu Jesus.

Das Buch wurde ein Bestseller, nur die Bibel wurde im 19. Jahrhundert öfter gedruckt als "Ben Hur", der insbesondere durch seine Verfilmungen noch heute bekannt ist, während Wallace' andere Werke praktisch vergessen sind.

Im Roman ist die Hauptperson Juda Ben Hur Jesus zwei Mal begegnet: Einmal, als er in die Sklaverei geführt wurde und Jesus ihm, dem Gefangenen, etwas zu Trinken gab. Und dann, als er Jesus wieder in Jerusalem sieht: Diesmal ist Jesus der Gefangene, der hilflos zum Kreuz geführt wird und dort stirbt.

Beim ersten Mal hat er Jesus überhaupt nicht erkannt, er hat nur gemerkt: Da tut mir einer was Gutes, obwohl ich ganz ganz unten stehe. Diese erste Begegnung steht für alle die Zieten im Leben, wo Gott, wo Jesus uns Gutes getan hat, ohne dass wir es groß gemerkt oder ihm dafür gedankt haben.

Beim zweiten mal geht es Juda Ben Hur äußerlich wieder gut. Und Jesus ist der Gefangene, der hilflos am Kreuz stirbt. Aber jetzt, wo er doch eigenlich alles hat, was er wollte: Die Freiheit, wieder Geld und Ansehen, und v.a. die Rache an seinem Erzfeind Mesalla, jetzt merkt er: Ich habe zwar die Sklaverei überlebt, aber das Leben muss doch mehr sein, ich bin gefangen, voller Hass und Verbitterung. Wirklichen Frieden gibt mir die Rache an Messalla nicht, wirklich heil werde ich nur bei diesem Mann am Kreuz, der dort auch für mich stirbt. Juda Ben Hur sagt am Schluss: „Jesus ist nicht tot. Er lebt in mir, in Euch, in uns allen, wir müssen IHN nur in unser Leben lassen“.

Ein Roman. Aber ganz nahe an dem, was Lew Wallace selbst erlebt hat. Er ist Jesus ja auch zweimal begegnet: Im Spott seines Offiziers und dann am ende seiner Suche v.a. in der Bibel gelesen. Eigentlich, um diese zu widerlegen! Aber so ist er nahe zu Jesus gekommen. Und das hat ihn zutiefst verändert. Er hat etwas entdeckt, was er sonst nirgends gefunden hat: Den echten Frieden mit Gott.

Im Grunde hatte Lew Wallace ja alles, was man erreichen kann: Er war ein Kriegsheld, war ganz oben in der Regierung, hat viele gute Sachen gemacht und großes Ansehen genossen. Und hat vielleicht mehr Abenteuer erlebt als wir alle zusammen. (Wer von uns hatte schon mit einem Killer wie „Billy the kid“ zu tun oder mit Präsidentenattentätern?) So jemand – denkt man – braucht doch nichts mehr. Aber die Begegnung mit Jesus ist für ihn das Zentrum seines Lebens geworden.

Was heißt das für uns? Zwei Punkte:

1.) Ich glaube, dass auch wir Jesus als Zentrum unseres Lebens brauchen. Als den, der die Dinge des Lebens ordnen kann. Der alles an den richtigen Platz bringt. Manchmal sieht es auf meinem Schreibtisch total chaotisch aus: Mehrere Stapel Papier: Briefe, Rchnungen, Akten, Werbung – alles durcheinander. Das ist ja gar nicht alles schlecht, was da liegt, aber der Schreibtisch braucht einen, der die Sachen wieder an den richtien Platz bringt: Den Müll wegschmeißt, die Rechnungen bezahlt, die wichtigen Unterlagen einsortiert. Und dann komme ich wieder dazu, das Wichtige wirklich zu tun: einem Freund antworten, mich richtig freuen über das, was ich hinbekommen habe, und das, was schief gegangen ist, nochmal zu probieren.

Keiner hat nur Erfolge, keiner nur Niederlagen, und überall gibt es ein paar Dinge in Ordnung zu bringen. Bei Jesus lerne ich, was wichtig ist, bei ihm kann ich meine Sünden abladen, und Erfolg und Misserfolg richtig einordnen. Und v.a. erleben, dass er wirklich da ist und stärker ist als Hass und Bitterkeit und Tod. „Jesus ist nicht tot. Er lebt in mir, in Euch, in uns allen, wir müssen IHN nur in unser Leben lassen.“

2.) Wie lassen wir ihn in unser Leben? Ich erlebe oft, dass Leute sagen: „Ja, man sollte mehr mit Gott leben, das wäre schon gut, und es würde mich weiterbringen“. Aber es bleibt in der Regel beim täte, wäre, würde, hätte. Laute Konjunktive über ungenutzte Möglichkeiten.

Und da denke: Wir müssen Jesus die Chance geben, dass er uns begegnen kann. Und er begegnet uns nicht anders als allen Christen vor uns: Durch andere Menschen – bei Ben Hur die  Amra, die Amme, die von Jesus hört und das Gehörte nicht für sich behält, sondern weitergibt und dadurch zum Segen für Tirza und die Mutter wird. Das ist das eine. Und das Andere: Er begegnet uns durch sein Wort, dh. in der Bibel.

Ich glaube, die wenigstens von uns haben ein Problem damit, zwei Stunden am Stück fern zu sehen. Aber täglich 10 Minuten für den Blick in die Bibel? Das fällt auch mir furchtbar schwer! 10 Minuten beim Original sein, bei der Quelle, dort, wo ich ihn findne kann.

Ich spreche mal eine gewagte These aus: Angenommen, wir würden hier einen Deal miteinander machen. 10 Minuten Bibel pro Tag - jeder von uns - durch die Bank! Dazu noch ein kurzes, ehrliches Gebet: "Herr, zeig mir, was Dir wichtig ist für mich!" Ich sage Euch: In 1 Jahr würde sich bei uns unglaublich viel verändern.

Nach 15 Dienstjahren als Pfarrer weiß ich eines: Meine Predigten bewegen wenig! Die sind innerhalb einer Woche zu 95% raus aus dem Gedächtnis. Was ich Euch hier erzähle, stammt für Euch alles nur aus zweiter Hand! Das ist gefiltert! Durch mich, durch die Geschichte von Ben Hur … Was wirklich weiterbringt? Das Gespräch mit anderen über den Glauben und: Selber lesen – täglich, kontinuierlich.

Es wird Euch verändern! So wie es Lew Wallace veränder hat. Er, der das ursprünglich gar nicht wollte. Und der dann schreibt: „Jesus ist nicht tot. Er lebt in mir, in Euch, in uns allen, wir müssen IHN nur in unser Leben lassen.“ Amen

Vater-Kind-Camp 2010

 

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Heiß, heißer, Wüste! Bereits zum siebten Mal machten sich vom 2.-4.Juli 2010 viele Väter und Kinder auf die Reise, um beim Vater-Kind-Camp der ev. Kirchengemeinden von Untermünkheim und Enslingen neue Abenteuer zu erleben. Dieses Mal ging es „durch die Wüste“ und daher war es für die etwa 110 Teilnehmer auch nicht verwunderlich, dass das Thermometer am Samstag auf fast 40 Grad im Schatten stieg. Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar, die Helden aus dem Orient-Zyklus von Karl-May, führten die Kinder mit ihren Vätern zwar nicht durch die Schluchten des Balkan, aber immerhin durch Fluten der Jagst. Auf schmalen Pfaden ging es wieder zurück zum Lager, das in Lobenhausen aufgeschlagen wurde. Wie eine Oase in der Wüste wurde die kleine Zeltstadt belebt von Beduinen, Kamelreitern, Schafhirten und auch Räubern. Dort sorgten Kara und Hadschi für Recht und Ordnung im Kampf gegen Abu Seif und seine Räuberbande, gegen den alten Schwindler Mübarek, die beiden kräftigen, aber auch etwas einfältigen Räuber, die Allahatschis, und vor allem den hintertriebenen Verbrecher Schut. Anders als im Orginal von Karl May tauchten in der Theatergeschichte auch Abraham in der Figur des Rhama auf, um als anschauliches Beispiel für den Weg Gottes mit einem einzelnen Menschen zu dienen.

Natürlich gibt es auch von diesen heißen Tagen wieder so manche skurrile Geschichten zu erzählen wie zum Beispiel einen nächtlichen Überfall, den fast alle verschlafen haben. So saßen gegen 4 Uhr morgens nur 3 Räuber und 5 Wächter ums Lagerfeuer, was einen großen Philosophen aus Schöneberg zu dem Spruch verleitete, dass sich an die vielen Stunden Schlaf  später sowieso keiner mehr erinnert. Auch erprobte sich mancher Beduine am Anbau von Wein. Edle Tropfen wurden serviert, aber auch Essigsaures. Als in der Nacht ein großer Ast vom Himmel fiel, wurde im Lager gemunkelt der Baum habe sich am darunter ausgegossenen sauren Wein verschluckt.

Am Sonntagmittag hat dann ein heftiger monsunartiger Regen die erhitzten Gemüter vor der Heimreise wieder soweit abgekühlt, dass die Teilnehmer wieder in der „normalen Welt“ ankommen konnten.

Hike09

[HIKE’09]   

Das „Ferienprogramm“ der Konfis:

Hike 09: unser bewährtes Abenteuer-Programm für die beiden Konfirmandenjahrgänge während der Ferienprogrammzeit war für alle Beteiligten wieder ein unvergessliches Erlebnis!

Los ging es nach einer ersten Nacht unter freiem Himmel in Vorderwald – einem kleinen Dorf im Ostalbkreis.

Zum ersten Tagesziel kamen alle 4 Hike-Gruppen nur durch die richtige Eingabe und Erkundung von GPS-Koordinaten. Immer dem Richtungspfeil des GPS-Gerätes nach, ging es dabei über Stock und Stein, über Bäume und Sträucher, durchs Unterholz oder auch mal am Weg entlang.

Auf der zweiten Tagesetappe stand die Beschaffung von Lebensmitteln im Vordergrund. Manche Jungs wurden dabei zu richtigen Floristen, indem sie Wiesensträuße zum Tausch gegen Lebensmittel anboten.

Abends wurde dann eindrucksvoll bewiesen, dass man durchaus in der Lage ist, auf einem kleinen Spirituskocher ein 3-Gänge Menü inklusive selbstgemachter Späzle zu kochen!

Am dritten Tag unserer Tour wartete eine tolle Seilbrücke und ein richtig netter Wanderweg an der Bühler auf uns. Ein Bad im Kocher bei Geislingen, durfte dann natürlich auch nicht fehlen.

Nach einer letzten abenteuerlichen Übernachtung in den Höhen von Schönenberg – mit unerwarteten nächtlichen Zwischenfällen J - kamen die Hiker dann zwar etwas dreckig und übermüdet aber trotzdem gut gelaunt und zufrieden beim Frühstück des Ferienprogramms an.

…und wann geht’s zum nächsten Hike?

Ruth Köhl

Ferienprogramm 2009

Die schönste Woche im Jahr

nahm die Abenteuerlust und die Aufbruchstimmung des Wilden Westens auf.

110 Kinder und 40 Mitarbeiter zogen eine Woche rund um Untermünkheim westwärts mit Familie Morris und Matt Miller, die als Greenhörner in Dexter Jones einen erfahrenen Begleiter und Trapper fanden, der sie begleitete.

Es gelang manche abenteuerliche Begegnung mit Viehdieben oder Indianern zu bestehen. Die biblischen Geschichten um Samuel zeigten, wie wichtig es für jeden ist, Gott zu vertrauen.

Ihm in der Not alles sagen zu können, einen Begleiter zu haben, der weiß, wo es lang geht und wie wichtig es ist, bei Gott zu bleiben.

Beim Basteln, Spielen und Reden wurde manches Gehörte vertieft.

Neben Wasserschlacht, Jahrmarkt und Geländespiel begab sich das gesamte Ferienprogramm am Mittwoch einen Tag ins Bühlertal. Zu Fuß oder auf dem Rücken moderner Pferde (Drahtesel) kamen alle an der Bühler an. Baden, Kicken, Bänder flechten, mehr von Samuel und den Siedlern  hören, füllte den ganzen Tag.

Ein weiterer Höhepunkt war der Treck mit kleinen Planwagen am Freitag nach Gaisdorf, mit den vielen kleinen Lagerfeuern, an denen echte Steaks, Würste und Brot gegrillt wurden. Das Beste war die Übernachtung unter freiem Himmel, bei der allehautnah erlebten, wie es ist ohne festes Dach über dem Kopf eine Nacht zu verbringen. Bei Vollmond und bestem Sommerwetter waren die äußeren Bedingungen auch ideal.

Am Sonntag endlich konnten auch die Eltern beim Abschlussgottesdienst in Untermünkheim und bei der brandneu erstellten Bildershow im Gemeindehaus einen kleinen Einblick in das Geschehen im Wilden Westen nehmen. Bei gutem Essen, das der Posaunenchor wie jedes Jahr organisiert hat, klang das Ferienprogramm 2009 aus.

Wir sind Gott dankbar, dass er uns in allem reich beschenkt und behütet hat.

Vater-Kind-Camp 2009

 

 

Vom 3.-5.Juli 2009 fand auf dem Railhof bei Berndshausen das mittlerweile 6.Vater-Kind-Camp der Ev. Kirchengemeinden Untermünkheim und Enslingen statt.

Als der Himmel die erwartungsvollen Kinderaugen sah, hörte er noch am Freitagabend auf zu weinen. Und so konnten sich die Maisfelder, Wiesen sowie der kleine See am Railhof in weitläufige Baumwollplantagen und in den großen Mississippi verwandeln, damit dort die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn nochmals aufleben konnten. Es wurde Floß gefahren, nach Schätzen gegraben und am Lagerfeuer wurden viele spannende Geschichten erzählt. Tom und Huck gaben ihr Bestes, der Sheriff und der Bürgerselbstschutz hatten alle Hände voll zu tun, Muff Porter gab wie immer eine Runde aus und der hinterhältige Indianer Joe erhielt in der Jefferson-Höhle seine wohlverdiente Strafe.

Die etwa 150 Väter und Kinder hatten wieder einmal viel Spaß miteinander, auch wenn der Unfall von Silas die Freude am Samstagabend sehr getrübt hat. Tom Sawyer hat auf jeden Fall beschlossen, dass der tapfere Junge als Ehrenmitglied in seine Bande aufgenommen werden muss.

Auch der Komfort wurde gesteigert. Dank Martin Reinwald stand neben den nicht immer beliebten „Dixi-Boxen“ ein herrliches vierteiliges Waschbecken, das im nächsten Jahr nur noch durch vier Warm-Duschkabinen zu steigern wäre. Dies bürge allerdings die Gefahr in sich, dass sich noch mehr „Warmduscher“ ins Camp einschlichen. Ein „Südstaaten-Farmer“ schlief nämlich nicht wie die anderen Männer auf dem harten Zeltboden, sondern im weichen Himmelbett seines Campingmobils. Und es ging sogar das Gerücht um, dass sich erstmals seit 5 Jahren wieder am Samstag eine Frau aufs Gelände wagte, um ihrem Mann das Zelt auszukehren. So gäbe es noch manche Anekdote zu erzählen, doch das würde den Rahmen dieses Berichts deutlich sprengen. Am besten Ihr merkt Euch gleich wieder das erste Wochenende im Juli 2010 vor, damit Ihr die nächste Abenteuergeschichte nicht

 

 

Jugend-Skifreizeit 2009

Unsere diesjährige Jugend-Skifreizeit verbrachten wir in Jerzens, im Pitztal. Als wir nach der 5-stündigen Busfahrt an unserem Selbstversorgungshaus "Alpenrose" ankamen, ruhten wir uns erst einmal aus, um Kraft für den nächsten Tag, unseren ersten Skitag, zu schöpfen. Doch bevor die Betten riefen, wurden wir noch über die FIS-Regeln des Skifahrens aufgeklärt, und lernten uns bei einem Geländespiel noch besser kennen.

Neben dem Skifahren, das von Montag bis Samstag natürlich an erster Stelle stand, stellten uns die Mitarbeiter nachmittags so manche bewundernswerte Personen (wie Delirious?, Matze Dichristin, Susanne Geske) vor. Auch bei einem Spieleabend, einer Skilehrer-Show, einer DVD (Tief verwurzelt), Nachtrodeln, und einem Bunten Abend hatten wir sehr viel Spaß. Doch wir hatten nicht immer Programm. In unserer freien Zeit spielten, sangen und lachten wir sehr viel, oder ruhten uns einfach aus.

Das Frühstück und das Abendessen, das wir in unserem Haus aßen war echt spitze, und auch unser Lunchpacket, das wir uns morgens richteten war lecker.

Bevor es am Sonntagmorgen dann auch schon wieder nach Hause ging, feierten wir am Samstagabend noch gemeinsam Gottesdienst und Abendmahl.

Trotz ein Paar kleinen Verletzungen, die jedoch sofort versorgt wurden, haben alle 29 Jugendliche und 9 Mitarbeiter die Freizeit sehr gut überstanden, neue Erfahrungen gesammelt, und viele Erinnerungen behalten.

Nadine Hirsch, Lea Beck und Larissa Stark

Konfi-Freizeit 08

Beim Höhepunkt des Konfi-Jahres, unserer Konfifreizeit in Rappach/Bretzfeld belagherten wir die Zwickmühle.

Als Thema hatten wir "Abendmahl"

Neben den üblichen Konfistunden hatten wir viel Spaß bei einer Nachtwanderung, einem Geländespiel, Überfällen und Mat-Fly (eine erfundene Sportart der Mädels!). Außerdem feierten wir ein Abendmahl, ein Passafest und ein Agapemahl - wobei unsere Fragen zu diesen Themen beantwortet wurden.

Singen, Musik machen und lachen stand bei uns Konfis an erster Stelle!

Ein Gespräch unter vier Augen mit einem Mitarbeiter klärte weitere offenen Fragen.

Trotz einiger "Mißgeschicke" im Haus hatten wir viel Spaß und eine rundum gelungene Konfifreizeit - durch die wir die Herzen der Mitarbeiter eroberten!

(von Lea Beck und Nadine Hirsch)

Hike 08

Hike 08 - das war:

2 Tage Vorbereitung und Einstimmung, 4 Tage und 4 Nächte auf Tour, über Stock und Stein, durch Flüsse und Täler, mit Kompass und Karte, in Nachtlagern aus Dackelgaragen, mit selbstgekochtem Essen, mit Gewitter und Hitze, ein Überfall mit Ansage, eine tolle Truppe, viele Blasen an den Füßen, völlige Erschöpfung aber eine tolle Stimmung - und Gott, den wir auf vielfältige Art erleben konnten

Hike 08 - eine unvergessliches Erlebnis für alle Hiker!
 

Vater-Kind-Camp 2008

Liebe Ritter, Gaukler und Burgleute, liebe Untertanen,

 

wie Ihr alle wisst, fand das diesjährige Vater-Kind-Camp der Ev. Kirchengemeinden Untermünkheim und Enslingen vom 4.-6.Juli 2008 auf den Wiesen der Jagst bei Lobenhausen statt. Etwa 150 Väter und Kinder hatten miteinander viel Spaß rund um das Thema „Ritter und Burgen“.

 

Wann wird ein Knappe zum Ritter? Die Kinder haben mit Hilfe der Väter Schwerter, Schilder und Burgen gebastelt und so wurde aus manchem kleinen Junge ein richtiger Ritter. Die Mädchen knüpften Bänder, Ketten und Hüte. Aber nicht jedes Mädchen wollte ein Burgfräulein sein. Einige wollten wie Thekla aus dem Theaterstück auch richtige Ritter werden. Im Theaterstück hat sich jedenfalls der kleine Bauernjunge Trenk mit seinem Ferkelchen aufgemacht, um sein Glück in der Stadt zu suchen. Er gelangt schließlich auf die Burg seines Onkels und wird dort zum Ritter ausgebildet. Zusammen mit seinen Gauklerfreunden Schnöps, Momme und Fuchs gelingt es ihm mit einer schlauen List seinem Onkel Hans vom Hohenlob zu helfen und den Ritter Werthold den Wüterich zu besiegen.

 

 

Beim spannenden Geländespiel galt es dann gefangene Burgfräuleins aus versteckten Burgen zu befreien, einen geheimnisumwitterten Schatz aus der Jagst zu heben, wilde Drachen einzufangen, aber auch sich vor hinterhältigen Räubern in Acht zu nehmen.

 

So ein Ritterspiel macht natürlich hungrig und so wundert es nicht, dass der Lieblingsspruch vom Ritter Hans die folgenden Worte waren:

„Und nun wollen wir wieder das tun, was wir am liebsten tun, nämlich ein ordentliches Rittermahl abhalten und IHR sollt die Ehrengäste an unserer Rittertafel sein!“

Der Burgkoch ließ sich das nicht zweimal sagen und sorgte zusammen mit seinen Küchenfeen dafür, dass jede Ritter-Mahlzeit zu einem Gaumenschmaus wurde.

 

Am Lagerfeuer waren dann die lustigen Gaukler und Barden gefragt, um die Burgleute mit Gesang und Kunststücken zu erfreuen und so war von den unverbesserlichen Streithähnen, den Rittern Werthold und Hans, glücklicherweise schon bald nichts mehr zu hören und zu sehen. Nur gut, dass auch der Herr Fürst immer wieder für Ordnung sorgte und insbesondere den Ritter Werthold zur Mäßigung ermahnte.

 

Neben dem Quicken von Ferkelchen, dem kleinen lustigen Schwein vom Bauernjungen Trenk, war vorübergehend auch fröhliches Ziegengemecker und Hühnergackern auf dem Lagerplatz zu hören. Die Kinder hatten große Freude an den lebhaften Tieren.

 

Natürlich durfte auch der würdige Burgkaplan nicht fehlen. Er stärkte mit seinen Mönchen die Herren Ritter und die anderen Burgleute immer wieder mit aufmunternden geistlichen Worten und am Sonntagmorgen hielt er ihnen bei einem ritterlichen Gottesdienst eine (Gardinen)-Predigt.

 

Nachdem am Sonntagmittag der große Wurstkessel mit den Maultaschen geleert war, rundeten einige Spielstationen das Turnier-Programm ab, bevor die lustigen Rittersleute durch den nachmittags heranziehenden Regen wieder nach Hause vertrieben wurden. Und wenn sie dort nicht angekommen sind, dann treiben sie sich vielleicht immer noch auf den Feldern und in den Wäldern zwischen Kocher und Jagst herum.

 

Am frühen Montagabend wurden dann nochmals einige versprengte Ritter auf dem Turnierfeld bei der Jagst gesichtet. Als sie jedoch sahen, dass das Burgvolk in alle Richtungen

Bilder der Jugendskifreizeit 2008 in Jerzens:

Hallo Ihr Lieben!
Liebe Grüße aus dem Pitztal!
Die Sonne lacht, der Himmel strahlt und wir verbringen den ganzen Tag auf
genialen Pisten rund um den Hochzeiger.
Ob beim Skifahren, Boarden oder Rodeln, wir genießen den Schnee in allen
Variationen!
In unserer schnuckeligen Hütte verbringen wir gemeinsame lustige Abende;
erfahren mehr über Leute, die mit Gott unterwegs sind
und lassen es uns gut gehen....

Alles Liebe

Eure Teilis und Mitarbeiter
der Jugendskifreizeit 08 in Jerzens