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21.05.2012 : 10:13

Und wie war´s in Irland?


Ja, wo soll ich anfangen? Großartig war´s!

Am Pfingstmontag flogen wir in zwei Stunden von Frankfurt nach Dublin. Dort waren zwei Minibusse und ein Pkw angemietet, in denen wir alle 21 Gruppenteilnehmer – fünfzehn aus Untermünkheim, und sechs aus Großheppach - samt Gepäck verstauen konnten. An den ungewohnten Linksverkehr hatten wir uns schnell gewöhnt. Die Fahrer wollten zwar immer mal wieder auf der linken Seite ins Auto steigen – das Lenkrad war und blieb aber leider rechts!

Am ersten Tag ging´s in den Südwesten der Insel, wo wir zwei Nächte im Killarney  Hostel gebucht hatten. Diese Hostels haben große Selbstversorgerküchen, in denen wir uns die Mahlzeiten selber zubereiten konnten. Am Ende waren wir das ewige Toastbrot allerdings leid – „richtiges“ Brot ist dort selten.

Eine der schönsten Panoramastrecken führt an der Küste der Iveragh-Halbinsel entlang – diesen berühmten „Ring of Kerry“ fuhren wir am zweiten Tag  – und trafen prompt an einem schönen Aussichtspunkt auf Hans Häcker und seine Familie! So klein ist die Welt.

Am dritten Tag ging´s über die Cliffs of Moher und das beeindruckende Burrengebiet – nicht zu vergessen die Mittagspause in Galway mit Fish&Chips! – ganz in den Norden hinauf, über 500 km ins Donegal, wo wir eine Woche im Errigal Hostel zu Füßen des Mount Errigal zu-hause waren. Von dort machten wir Tagesausflüge, etwa auf die Aranmore Insel, besuchten den Giant´s Causeway und den Glenveagh Nationalpark, und wir waren natürlich auch im Pub zu irischer Musik und Guiness (nur die Erwachsenen natürlich).

Ein Höhepunkt der Reise war es irische Jugendliche  aus der prebyterianischen Gemeinde Manor Cunningham bei Letterkenny zu treffen. Wir verbrachten einen Abend bei „funny games“  (lustigen Spielen) mit ihnen und feierten am Sonntag Gottesdienst in der Gemeindes Danach wurden wir  sogar zum Mittagessen eingeladen und aufs allerbeste versorgt.. Die Gastfreundschaft und die Herzlichkeit beeindruckten uns alle.

Ach ja: Wir waren mehrfach am Meer und gebadet haben auch einige – keine Iren, sondern einige der Irren aus unserer Gruppe im etwa 12° kalten Meerwasser. Nur einige wenige fanden das Wasser an allen Tagen viel zu kalt! J

Singen, Beten, in der Bibel lesen und über unser Leben nachdenken – dafür nahmen wir uns auch Zeit. Der eigenen Persönlichkeit wollten wir etwas auf die Spur kommen und unseren Begabungen nachdenken mit ihren Möglichkeiten und Grenzen.

An Fronleichnam sind wir zurück nach Dublin gefahren und am Nachmittag nach Hause geflogen. Das Ankommen war nicht leicht,– dafür war die Zeit in Irland viel zu eindrücklich und schön.

Andrea Bleher