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21.05.2012 : 10:29

JAHRESBERICHT 2008

Inhalt:      Vorwort von Dorothea Klotz (2.Vorsitzende)

                 Bericht von Jugendreferentin Ruth Köhl

                 Bericht von Pfarrer Johannes Luithle

 

 





Liebe Freunde und Mitglieder

des Vereins für Jugendarbeit und Gemeindeaufbau,

Zweifeln und Staunen: Schon wieder geht ein Jahr zu Ende. Im Fernsehen und in den Zeitungen gibt es Jahresrückblicke und Jahresausblicke. Was ist passiert? Wer heiratet wen? Wer trennt sich von wem? Wer wird der Sportler des Jahres? Was ist das Unwort des Jahres?

Wie Ihr persönlicher Jahresrückblick wohl aussehen mag? Hatten Sie ein gutes Jahr oder war es ein schweres Jahr?

Zweifeln und Staunen: Wird das Geld auch in diesem Jahr reichen, um die Jugendreferentenstelle von Ruth Köhl zu finanzieren? So haben wir uns immer wieder gefragt. Es reicht, dank Ihrer finanziellen Unterstützung! Wenn Sie den Bericht von Ruth Köhl lesen, werden Sie vielleicht über das Staunen, was dadurch möglich war. Dafür möchten wir Ihnen von Herzen danken und Ihnen ein „Vergelts Gott!“ zurufen.

Zweifeln und Staunen: „Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.“(Lukas 18,27) heißt es in dem Bibelvers, der uns durch das Jahr 2009 begleiten soll.
Die Zweifeln noch? Ich wünsche uns allen, dass wir am Ende des Jahres über das Staunen, was Gott in unserem persönlichen Leben und in und durch unseren Verein möglich gemacht hat.

Es grüßt Sie ganz herzlich Ihre

Dorothea Klotz
(2.Vorsitzende)

 

 

 


 

Ein kurzer Tätigkeitsbericht von Jugendreferentin Ruth Köhl

 

 Wenn ich auf das Jahr zurückblicke, dann fallen mir sofort die Stichworte: Freizeiten, Gespräche, Teeny-Gruppen, Fußball-EM und Aufbauausbildung ein!
Wenngleich auch diese fünf Bereich meine großen Schwerpunkte im letzten Jahr bildeten, gehörte doch noch einiges mehr dazu. Mit folgendem Bericht möchte ich sie in meine Arbeit des vergangenen Jahres mit hinein nehmen:  

Gruppen

 

Woche für Woche ist einiges geboten in unseren Kinder- und Jugendgruppen. Egal ob Jungscharen oder Teeny-Gruppen: wir wollen den Kindern und Jugendlichen ein jeweils altersgerechtes buntes Programm aus Kreativität, Bewegung, Spaß und Action, mit Liedern und Geschichten bieten, bei dem Gottes Liebe sichtbar wird. In der Kleinen und Mittleren Jungschar in Untermünkheim sowie in der Mädchenjungschar in Enslingen, habe ich dabei im letzten Jahr viele aufgeweckte und lebendige Kinder erlebt. Sie fordern uns Mitarbeiter heraus, bringen uns aber auch richtig zum Strahlen. 
Ein immer mehr wachsender Bestandteil meiner Arbeit sind unsere Teeny-Gruppen. Unser Jugendraum im Gemeindehaus platzt dabei regelmäßig fast aus den Nähten, wenn bis zu 30 Jugendliche ihn freitags in Punkt 8 belagern und zwei tolle Stunden miteinander verbringen.In regelmäßigen Abständen haben sich dazu nun zwei Jugendhauskreise gebildet, in denen Fragen zum persönlichen Glauben, zu Worten der Bibel und der gemeinsame Austausch darüber im Vordergrund stehen.

 

Abgerundet wird unser Angebot für die Jugendlichen mit unserer Outdoorgruppe „Forstsport“, in der wir so manches Abenteuer erleben oder bei Arbeits-Aktionen Handanlegen (z.B. Apfelernte, Zeitungsaktion).

 

Auch wenn es nicht in die typische „Gruppenkategorie“ fällt, möchte ich an dieser Stelle die Konfi-Gruppe nennen. Gemeinsam im Team gestalten wir Woche für Woche die Konfistunden. Durch ein möglichst abgerundetes Programm mit viel Kreativität, Spiel und unvergesslichen Momenten bei Konfi-Camp und Konfi-Freizeit versuchen wir den Konfis Gottes Liebe nahe zu bringen.

 Mitarbeiter und Begleitung 

Ein wichtiger Teil meiner Arbeit möchte ich mit dem Wort „Begleitung“ beschreiben.  
Immer mehr finde ich mich in persönlichen Gesprächen durch Fragen und Nöte der Jugendlichen wieder.Aber auch die verschiedenen Mitarbeiterkreise, eine Erzähl-Schulung und das ganz praktische „Vormachen“ in den einzelnen Gruppen gehört zur Begleitung und Schulung unserer Mitarbeiter in meinem Arbeitsfeld.
Um unseren Mitarbeitern in diesem Bereich der Begleitung jedoch noch besser begegnen zu können möchte ich im nächsten Jahr gemeinsam mit dem Leitungsteam der Jugend verstärkt das Thema „Mentoring“ angehen. 

Besondere Highlights 

Zu einem besonderen Highlight des Jahres gehört die Jugend-Skifreizeit in Jerzens. Wenn ca. 40 Leute eine Woche lang auf engstem Raum zusammenleben, tagsüber über die Pisten wedeln und abends gemütlich beisammensitzen, spielen, singen und über den Glauben nachdenken – dann ist das etwas ganz besonderes Jahr.

Ein weiterer Höhepunkt des vergangenen Jahres war natürlich die Fußball-EM. Gemeinsam mit dem EC-Jugendbund habe ich zu den Live-Übertragungen der deutschen Mannschaft in unser EM-Studio (das immer voll besetzte Dachgeschoss des Gemeindehauses) eingeladen. Dank unserer deutschen Elf erlebten wir packende Duelle, Spannung ohne Ende, ohrenbetäubender Jubel und grenzenlose Enttäuschung. Nicht zu vergessen ist natürlich der Hike08. Unser Abenteuerprogramm für beide Konfirmandenjahrgänge. In diesem Jahr erkundeten wir die Gegenden von Krautheim, Jagsthausen und Forchtenberg. Wir erlebten gemeinsam gewittrige Nächte, glühende Hitze, kühlendes Wasser und eine Tour, die jeden an seine Grenze brachte.  

Fortbildung

Für mich selbst hatte das Jahr 2008 außerdem die Prägung von Facharbeit im Frühjahr und erfolgreich bestandener Prüfung im Herbst. Seit Sommer 2006 habe ich an der Fortbildung der „kirchlichen Aufbauausbildung“ teilgenommen um zum Abschluss der zweiten kirchlichen Dienstprüfung in Württemberg zu kommen, und damit in das Amt der Diakonin eingesegnet zu werden.

 Ausblick

 Mein Terminkalender für das neue Jahr 2009 ist schon gut gefüllt. Die nächsten Höhepunkte stehen vor der Türe und gemeinsam mit vielen engagierten Mitarbeitern freue ich mich auf:  

die Jugend-Skifreizeit 09 in Jerzens 

ProChrist09 

das Ferienprogramm/Hike09

eine geplante Woche des gemeinsamen Lebens und der Aktion „24/7-Prayer“ mit unseren Jugendliche

 

 … und natürlich viele Begegnungen, Gespräche und Freude mit den Kindern und Jugendlichen unserer Gemeinden.

Ich bin Gott sehr dankbar für das vergangene Jahr, für die große Bewahrung bei all unseren Aktionen.
Und ich freue mich und bin gespannt auf das kommende Jahr, in dem uns der Bibelvers, der für das ganze Jahr steht, verspricht:



 Was bei den Menschen unmöglich ist,

das ist bei Gott möglich.

                                                                                                    Lukas 18,27
 

Jugendreferentin Ruth Köhl
im Dezember 2008

 

 

 


 

Pf. Johannes Luithle berichtet:

  

Liebe Mitglieder und Freunde des Vereins,  

vor kurzem unterhielt ich mich mit einem Pfarrer aus dem Remstal. Die Gemeinde dort ist fast doppelt so groß, wie unsere beiden Kirchengemeinden zusammen. Er schilderte mir, wie Sie gerade dabei sind, eine 50%-Stelle für einen Jugendreferenten einzurichten.Stolz und auch ein bisschen als Ermutigung verkündete ich, dass unser Verein eine ganze Stelle stemmt und dazu noch eine 400-€ Anstellung des Pfarrers übernimmt. Das ist eine beachtliche Leistung und dafür danke ich Ihnen ganz herzlich. 

Mit großem Respekt kann ich ihnen mitteilen, dass die TEN SING Arbeit momentan in den Händen der Jugendlichen selber steht. Inzwischen sind Leiterinnen herangewachsen, die auch Verantwortung übernehmen und TEN SING vorbildlich leiten. 

Nachdem nicht absehbar war, wie lange die Pfarrstelle in Untermünkheim vakant sein wird, habe ich die Anstellung auf 400€-Basis vom 1. April bis Ende 2008 unterbrochen. Seit dem 1. Januar bin ich wieder auf 50% als Pfarrer in Enslingen eingestuft. Der Vorstand des Vereins hat beschlossen, dass ich ab dem Jahresanfang auch wieder Aufgaben des Vereins wahrnehmen und wieder eine geringfügige Anstellung antreten möchte.  

Bitte bleiben Sie dem Verein treu. Ohne Ihre Mitarbeit könnte vieles nicht geschehen.

Herzliche Grüße
Pfr, Johannes Luithle

 

 


Spendenkonto: 7330 006 bei der VR Bank BLZ 622 901 10


 

Jahresbericht 2008

2008 - ein Jahr voller Eindrücke, Erlebnisse und Begegnungen.

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