Musik
Posaunenchor.
Chor.
TenSing.
Begräbnischor.
Der Chor
Das „Chörle“ gibt es nun seit beinahe 15 Jahren. Neben der Beteiligung in verschiedenen Gottesdiensten und Gemeindefesten wurde in den letzten Jahren einmal pro Jahr zum Jahresende ein Konzert in der Kilianskirche in Untermünkheim veranstaltet. Meist mit einer eigens dafür zusammengestellten Band mit Musikern aus der Gemeinde. Das Repertoire des Chores besteht überwiegend aus moderner christlicher Popularmusik, sowie aus Gospel-Musik. Anregungen für das Liedreportoire erhält der Chor unter anderem aus Liedern des jährlich stattfindenden Chortags des EJW in Ludwigsburg bzw. Ulm sowie von Veröffentlichungen von anderen Chören bzw. Musikern. Chorleiter ist seit Gründung des Chors Ulrich Gruber aus Übrigshausen. Auch einige der Sängerinnen und Sänger sind von Anfang an dabei. Manche haben bereits als Teenies und junge Erwachsene in früheren Jahren in Jugendchören gesungen. Gewissermaßen Vorgängermodelle für die heutigen TenSingGruppen. Natürlich sind im Lauf der Zeit einige Chor-Mitglieder aus persönlichen oder beruflichen Gründen auch ausgestiegen, dafür sind andere dazu gestoßen.
Wir wollen dem Chorleiter Ulrich Gruber einige Fragen stellen.
GB:
Lieber Uli, wie kommt es zu dem eigentümlichen Namen „Chörle“ und bist Du glücklich damit?
Uli Gruber:
Wenn ich mich recht daran erinnere, hat dies zwei Gründe. Einmal waren wir anfangs eine relativ „überschaubare“ kleine Gruppe und zweitens sollte von Anfang an auch für alle klar sein, dass wir kein „Kirchenchor“ im klassischen Sinn sind. So richtig glücklich bin ich über den Namen nicht. In letzter Zeit nennen wir uns ja auch einfach „Chor“. Das liegt vielleicht auch daran, dass wir alle älter und erwachsener geworden sind.
GB:
Welche Voraussetzungen muss jemand außer Pünktlichkeit mitbringen, damit er in eurem Chor mitsingen kann? Und werden überhaupt neue Sängerinnen und Sänger gesucht?
Uli:
Die wesentlichste Voraussetzung ist Spaß am Singen zu haben. Die zusätzliche Fähigkeit „Singen zu können“ wäre natürlich vorteilhaft...! Das Thema Pünktlichkeit ist für mich persönlich ein großes Anliegen und bleibt wohl auch gleichzeitig eine Lebensaufgabe.
GB:
Kann also auch ein sogenannter „Newcomer“, der noch nie in einem Chor mitgesungen hat, einsteigen?
Uli:
Prinzipiell „Ja“! Neue Sängerinnen und Sänger sind immer willkommen. So eine Art „Fischerchöre Untermünkheim“ wäre doch interessant.
GB:
Was war das Highlight im Jahr 2010 und welches Projekt ist 2011 geplant?
Uli:
Unser musikalischer Höhepunkt war mit Sicherheit das Konzert im November. Daran wollen wir musikalisch anknüpfen und freuen uns schon auf das Konzert 2011 im Herbst/Winter.
GB:
Wie wir oben bereits berichtet haben, besteht das Repertoire überwiegend aus moderner Popular- musik und Gospel. Wird sich daran etwas ändern?
Uli:
Prinzipiell „Nein“. Wobei unser Schwerpunkt weiterhin auf deutschsprachiger Musik liegen soll. Auf Texten, die alle Zuhörer auch verstehen können
GB:
Von manchen Chormitgliedern wird es manchmal als Schwierigkeit empfunden, dass Du als Chorleiter vom Klavier aus dirigierst? Kannst Du dies nachvollziehen?
Uli:
Das Problem mit dem dirigierenden Klavierspieler bzw. dem klavierspielenden Dirigenten ist absolut nachvollziehbar, aber mangels Alternativen im Moment nicht zu ändern. Aber falls jemand Jemanden kennt, der gut Klavier spielen oder gut dirigieren kann, bin ich für alle Überlegungen offen.
GB:
Nach den vielen Jahren als Chorleiter mit den vielen Stunden an freier Zeit, die Du für den Chor investieren musst, stellt sich natürlich die Frage: Woher holt man die Motivation und den Esprit weiter zu machen?
Uli:
Motivation geben hauptsächlich zwei Dinge. Erstens das immer wieder neue Erlebnis, dass aus ein paar „Klecksen“ (Noten) und ein paar „Buchstaben“ (Text), die auf ein Stück Papier gemalt sind, etwas Neues entsteht. Etwas, das nicht nur mit dem Verstand aufgenommen wird, sondern das auch bei Hörern und Sängern das Herz erreicht. Und zweitens die vielen positiven Rückmeldungen von Zuhörern und Chormitgliedern.
GB:
Welchen Wunsch hast Du persönlich bezüglich der Kirchenmusik in unserer Gemeinde oder bist Du wunschlos glücklich?
Uli:
Ich wünsche mir persönlich weiterhin den nötigen Freiraum für meine Chorarbeit. Für die Musik in der Gemeinde wünsche ich allen, vom traditionellen Kirchenmusiker bis zum Bandmitglied, ein offenes Herz für die moderne und die alte Kirchenmusik, damit Raum bleibt für die Vielfalt von Musikstilen und für die Vielfalt von Musikwünschen der Zuhörer.
Steckbrief Chor:
Chorleiter: Uli Gruber
Mitgliederzahl: ca. 25-30 Sängerinnen und Sänger
Probentermine: 14-tägig, meistens freitags
Geplante Projekte für dieses Jahr: Konzert im November 2011, Auftritte in Gottesdiensten
Gesamtkonzept: Musikalischer Farbtupfer sein auf dem Gesamtbild der Gemeinde
Ansprechpartner: Uli Gruber
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Chor der Kirchengemeinden
Liedern zu den Seligpreisungen der Bergpredigt
Zu einem Konzert mit Liedern zu den Seligpreisungen der Bergpredigt hat am 22.11.2009 der Chor unserer Kirchengemeinden aus Untermünkheim und Enslingen eingeladen. Der Chor, dirigiert von Uli Gruber, wurde begleitet von einer Band, die mit fünf erstklassigen Musikern aus unseren Gemeinden besetzt war(Uli Probst - Piano, Elias Gieck – Gitarre, Gesine Zimmermann – Geige, Jonas Kalnbach – Bass, Boris Knapp – Schlagzeug, Joschi Georgi – Ton-Technik). Die Lieder wurden untermalt von eindrucksvollen Bildern und besinnlichen Texten.
„Wenn der Schöpfer seine Schöpfung neu kreiert, und der Himmel mit der Erde harmoniert; dann ist sie so weit, Gottes neue Zeit. Dann ist alles gut bis in Ewigkeit! Es wird Freude und Jubel sein! Ein Fest für alle, für immer und ewig! Es wird Freiheit und Friede sein. Ein Fest für alle, wir laden ein!“
Mit diesem Text aus dem mitreißenden Lied „Ein Fest für immer“ beendete der Chor das Konzert, bestehend aus zehn rhythmisch völlig unterschiedlichen Musikstücken moderner christlicher Popularmusik nach Musik und Chorsätzen von Jochen Rieger. Die Stimmungsbilder der Lieder wechselten dabei von fröhlichen Lobpreisliedern über choralähnliche Anbetungslieder zu christlicher Popmusik mit unterschiedlichsten Klangfacetten.
„Barmherzigkeit, Barmherzigkeit, öffnet die Tür zum Nächsten weit und lässt den Schwachen nicht allein, wer sie besitzt, wird glücklich sein!“
Ganz sicher ist dieser Refraintext einer der Schlüssel als Zugang zu den Worten Jesu in der Bergpredigt. Der Chor hofft, dass neben einem schönen musikalischen Konzertabend, auch diese befreiende Botschaft bei den Zuhörern angekommen ist und sie über den Ewigkeitssonntag hinaus in die Advents- und Weihnachtszeit hinein begleitet.













