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21.05.2012 : 10:55

„Pfingsten, das ist der Knaller, Amen.“

 

Gemeinsamer Gottesdienst am Pfingstmontag 2009 in Schönenberg

 

„Pfingsten, das ist der Knaller, Amen.“

 

Während Pfarrer Johannes Luithle dies sprach, hielt er einen Böller in die Luft. Als das „Amen“ erklang, waren die einen noch nicht mal in die Predigt eingestiegen und die anderen dachten: „Nanu, so eine kurze Predigt.“ Der sprechende Rabe Kiri allerdings wollte sich mit dieser knappen Predigt nicht zufrieden geben. Er verlangte eine Erklärung. In Pfingsten liegt Sprengkraft, erklärte der Pfarrer, der Heilige Geist, die Kraft Gottes sprengt die Brücken weg, die eine Barriere zwischen Erde und Himmel sind und ein Durchkommen von unten nach oben verhindern. Durch die Kraft des Heiligen Geistes können Menschen direkt mit Gott in Verbindung und damit in Beziehung mit ihm kommen. Und es wird noch nicht mal eine Leiter benötigt. Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.

 

Eindrücklich wurde das erste Pfingsten mit der Beteiligung der ganzen Gottesdienstgemeinde interaktiv nachgespielt. Beim leisen Säuseln des Heiligen Geistes und dann beim kraftvollen Brausen vom Himmel wurden alle Hände benötigt, um das Geschehen hörbar zu machen. Wer genau hinhörte, konnte nachempfinden, wie es wohl war, als die Jünger in verschiedenen Sprachen redeten. Die Kinder durften die Feuerzungen wehen lassen.

 

Die Posaunenchöre von Untermünkheim und Enslingen begleiteten mit ihren Posaunenchorleitern Andrea Luithle und Hartmut Stenzel gekonnt und schwungvoll den gemeinsamen Gottesdienst der beiden Gemeinden, der in der schön geschmückten Halle von Familie Hauenstein in Schönenberg stattfand.

Bei den neueren Liedern sang ein kleines Musikteam mit, begleitet von Uli Gruber.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst bewirtete traditionell der Enslinger Posaunenchor die etwa 250 Gäste mit leckerem Rollbraten und frischem Salat. Bewundernd wurde festgestellt, dass sich hinter der Ausgabentheke fürs Essen mehr Männer betätigten als Frauen. Fleißige Helferinnen hatten auch für Kaffee und Kuchen gesorgt, so dass es an nichts fehlte für die Gestaltung eines schönen Pfingstmontags.