Vater-Kind-Camp 2019


Seit Jahren haben wir von Winnetou und Old Shatterhand nun nichts mehr gehört. Im Jahr 2007 waren die beiden das letzte Mal in Hohenlohe unterwegs. Aber in diesem Jahr sind sie zu uns zurückgekehrt: zum diesjährigen Vater-Kind-Camp. Sie haben in den letzten Jahren viele Abenteuer erlebt. Sie hatten viel zu erzählen, vor allem aber haben sie uns erklärt, was alles passierte, bevor sie Blutsbrüder wurden. Das Vater-Kind-Camp war wieder voll besetzt. Alle wollten die spannenden Geschichten des Indianer-Häuptlings und seines Freundes hören.

Die „Weißen“ wollten ihre Bahnstrecke direkt durch das Gebiet der Indianer bauen, obwohl dies vertraglich untersagt war. Aber der Wunsch, mit dem Bau schneller fertig zu werden und damit Kosten einzusparen, war größer als der Verstand. „Was sollen die „Rothäute“ schon dagegen haben, wenn hier eine Bahnstrecke verläuft“, dachten sie sich. Old Shatterhand warnte die Verantwortlichen, dass die Indianer sich den neuen Verlauf der Bahnstrecke nicht gefallen lassen würden. Old Shatterhand sollte Recht behalten – die Indianer gruben das Kriegsbeil aus. Im Laufe der Auseinandersetzung hat Winnetou dann gemerkt, dass Old Shatterhand ein gerechter Mann ist und den Indianern helfen will. So haben sich die beiden im Laufe der Zeit angefreundet und wurden Blutsbrüder.

Es war ein tolles Wochenende, das wir mit Baden, Basteln, Theater spielen bzw. zuschauen, miteinander Reden, Sonnen, Spielen, Nichtstun verbracht haben. Basteln konnten wir dieses Jahr Pfeil & Bogen, Köcher, Tomahawks, Medizinbeutel, Traumfänger und Sandsäckchen. Es war auch notwendig, da wir die gebastelten Gegenstände während der Geländespiele benötigten. Denn am „Berg der müden Krieger“ warteten schwierige Aufgaben auf unsere Campteilnehmer. So mussten sie z.B. anschleichen, mit Bogen schießen, Fährten lesen und wiegen. Völlig erschöpft kamen sie dann nachmittags ins Camp zurück. Doch abends ging es schon weiter. Jede Gruppe durfte eine kleine Abenteuergeschichte unserer Freunde Winnetou & Old Shatterhand spielen. Das war sehr lustig.

Der diesjährige Gottesdienst wurde von drei Mitgliedern des Posaunenchores Enslingen begleitet. Sie sind extra zum Gottesdienst angereist. Auch sie hatten viel Spaß – ich glaube, sie wären gerne das ganze Wochenende dabei gewesen.

Beim Verlassen des Lagerplatzes habe ich generell in zufriedene Gesichter geblickt. Denn alle wissen:

„Nach dem Vater-Kind-Camp ist vor dem Vater-Kind-Camp!“

Vater-Kind-Camp 2018 - Asterix & Obelix

Wie jedes Jahr stachen 50 unerschrockene Väter mit ihren Kindern zum diesjährigen Vater-Kind-Camp ins Jagsttal auf. Das Thema war Asterix & Obelix.

Es waren ganz starke Kinder mit ihren Vätern vor Ort, die sich der römischen Übermacht entgegen stellten. Einen Zaubertrank hatten sie zwar nicht, aber die Campküche hat uns wieder mit zauberhaftem Essen verwöhnt, so dass alle gestärkt waren. Die war für die Aktivitäten, z.B. Geländespiel, Basteln, Baden, Theaterspielen, usw., auch notwendig.

Wir wurden aber auch durch das zauberhafte Wetter verwöhnt; die Temperaturen waren sehr hoch und die Sonne schien herrlich. Es war ein sehr tolles Camp-Wochenende.

Wir hatten als Gallier ein wenig Angst, dass uns der Himmel auf den Kopf fällt. Aber zum Glück ist nichts dergleichen passiert. Das einzige, was passiert ist, ist, dass wir durch unsere Gemeinschaft ein Stück Himmel auf Erden erlebt haben.

 

Vater-Kind-Camp 2017 Wickie im Jagsttal

Hey hey Wickie hey Wickie hey -    Zieh fest das Segel an - Hey hey Wickie  die Wikinger - sind hart am Winde dran - Nananananananana Wickie

So schallte es vom 07.-09.07.2017 durch Lobenhausen, denn an diesem Wochenende überfielen Wickie und die starken Männer das Jagsttal. Die Einheimischen brachten sich und ihre Schätze vorsichtshalber in Sicherheit. Um die Gemüter der wilden Wikinger von vornherein ein wenig zu besänftigen, haben die Einheimischen vorsichtshalber neue Toilettenwagen aufs Gelände gestellt. Dies führte dazu, dass die starken Kinder und Männer längere geschäftliche Sitzungen hatten, so dass sie vergaßen, Lobenhausen mit lautem Kampfgeschrei zu überfallen. So blieben die Wikinger unter sich und niemand kam zu Schaden. Sogar die Fische in der Jagst überlebten dieses Jahr, da die Wikinger ihre Sterneköche Harald und Eberhard mitgebracht hatten. Diese zauberten sehr leckeres und ausreichendes Essen auf die Bierbänke. Mit ihren selbst gebastelten Helmen sahen manche Wikinger wirklich sehr gefährlich aus. Zum Glück war die Jagst in der Nähe. Dort konnten die Wikinger sich immer mal wieder ein wenig abkühlen.

Begrüßt wurden wir am Freitagabend von Halvar, dem Wikinger-Häuptling. Die Wikinger wurden von ihm in Gruppen eingeteilt, die sich dann während des ganzen Wochenendes gemeinsam in Spielen messen und Theater spielen durften. Am Samstagabend haben wir auch alle gelernt, dass eigentlich die Wikinger Amerika entdeckt haben. Aber als sie Donald Trump sahen, der ständig „America first“ rief, drehten sie sofort um. Auch in diesem Jahr gab es wieder an jedem Tag Theater. Dies mal gab es zwischen Wickie und den starken Männern ein Wettrennen mit dem schrecklichen Sven zum Horn von Hall. Natürlich ging es um einen großen Schatz, den beide Wikingerhäuptlinge für sich haben wollten. Zum Glück hatten die Wikinger aus Flake Wickie dabei, denn so konnten sie den schrecklichen Sven austricksen und den Schatz für sich gewinnen. An dieser Stelle möchte ch mich recht herzlich bei unseren Theaterspielern für ihre Bereitschaft und ihr Engagement bedanken sowie bei allen, die während des Camps in irgendeiner Weise mit angepackt haben.

„Ehe für alle“ das Bier ausgeht, sind die Wikinger aber schnell nach Hause gesegelt.

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Vater-Kind-Camp

Väter, Kinder ein Wochenende mit Zelt an der Jagst geht das gut?