Landeskirchliche Beauftragung für Gemeinschaftsprediger Siegfried Steger

Am Sonntag, 28.Oktober erfolgte in einem gemeinsamen Gottesdienst von Gemeinschaftsgemeinde und Kirchengemeinde die landeskirchliche Beauftragung von Gemeinschaftsprediger Siegfried Steger durch Dekanin Kruse.

Damit kam ein langer Prozess zu einem guten Abschluss. Schon im Mai dieses Jahres wurde in einem Gottesdienst bei der Süddeutschen Gemeinschaft die Vereinbarung über die Bildung der Gemeinschaftsgemeinde Untermünkheim von Vertretern der Gemeinschaft und der Landeskirche unterzeichnet. „Gemeinschaftsgemeinde“ - dieser Begriff bedeutet, dass die bisherige landeskirchliche  Gemeinschaft nun eine weithin eigenständige Gemeinde innerhalb der landeskirchlichen Ordnung ist.

 Nun erhielt Siegfried Steger die landeskirchliche Beauftragung. Praktisch bedeutet dies, dass Herr Steger sein Amt als Gemeinschaftsprediger auch im Auftrag und im Rahmen der Evangelischen Landeskirche ausführt. Die Kinder, die er tauft, werden dadurch Glieder der Evangelischen Landeskirche. Er kann Paare trauen, Abendmahl austeilen, predigen - alles im landeskirchlich vorgegebenen Rahmen.

Im alltäglichen Vollzug wird sich dadurch nichts Wesentliches ändern, da dies bisher schon so praktiziert wurde. Allerdings wurde durch die Vereinbarung und Beauftragung der Zusammenarbeit zwischen Gemeinschaftsgemeinde und Kirchengemeinde eine klare Struktur gegeben.

Herr Steger ging es in seiner Predigt darum, dass eine Gemeinde sich nicht definiert durch das, wogegen sie ist, sondern wofür sie steht. Mit den Worten des Kirchenvaters Augustin: zu lieben und dann aus der Liebe heraus frei zu handeln. Dies kann ein gutes Motto sein für den Verbindungsausschuss, der die weitere Zusammenarbeit von Kirchengemeinde und Gemeinschaftsgemeinde gestalten wird. Er besteht aus Mitgliedern des Leitungskreises der Gemeinschaftsgemeinde, des Kirchengemeinderates, sowie Vertretern des Kirchenbezirkes. Das Bild zeigt die Mitglieder des Verbindungsausschusses zusammen mit Dekanin Kruse.