Hast du heute schon „danke“

Am 6. Oktober feierten wir unser Gemeindefest in der vollbesetzten Untermünkheimer Weinbrennerhalle, die von den Mesnerinnen mit den gespendeten Erntegaben wunderschön dekoriert war.

Es war ein Fest für alle Sinne mit einem bunt gemischten Programm, das unter dem Zeichen des Erntedankes stand und von aktuellen land‐ wirtschaftlichen Themen mitbestimmt wurde.

Aus Anlass der Übergabe der Erntekrone an den Landrat waren zahlreiche Ehrengäste gekommen, um mitzufeiern und Solidarität mit den Landwirten zu zeigen.

Der Gottesdienst war geprägt vom Dank an Gott, der uns auch dieses Jahr wieder eine gute Ernte ge‐ schenkt hat und uns so viel Gutes gibt. Musikalisch umrahmt wurde er von den Posaunenchören und einem Musikteam. Pfarrer Engelhart hatte mit den Konfi 3 ‐ Kindern und einigen Kindern der 4. Klasse ein kleines An‐ spiel vorbereitet mit dem Thema: Alle sind eingeladen.
Die neuen Konfi 3 ‐ Kinder wurden der Gemeinde vorgestellt und bekamen ihre Bibeln überreicht. „Hast du heute schon danke gesagt?“ Mit diesem Lied wurden die Besucher von den Kindergartenkindern erfreut, nachdem die Kinder ihre selbst geschmückten Körbchen zum Erntealtar gebracht hatten.

Außerdem wurde Thatjana Majer als Jugendreferentin eingesetzt und für ihren Dienst gesegnet. Ihre Anstellung erfolgt durch den Verein für Jugend und Gemeindeaufbau, dessen Vorsitzender Helmut Bleher die neue Jugendreferentin mit einem Blumenstrauß begrüßte. Am Ende des Gottesdienstes nahmen einige Gottesdienstbesucher die Möglichkeit wahr, dem Verein beizutreten, um die Jugendarbeit und die Arbeit der Jugendreferentin zu unterstützen.

Nach dem Gottesdienst überreichte die Landjugend Landrat Bauer feier‐ lich die Erntekrone. In den Grußworten der Landjugendvorsitzenden wurde darauf hingewiesen, wie sehr wir von der Arbeit der Bauern ab‐ hängig sind und wie viele Sorgen das Volksbegehren „ Rettet die Bienen“ den Bauern bereitet .

In seinem Grußwort ging Landrat Bauer auf das aktuelle Thema des Volksbegehrens gegen das Bienensterben ein. Er machte deutlich, dass nachhaltige und achtsame Maßnahmen gegen das Bienensterben und für den Artenschutz notwendig seien. Er könne aber das Volks‐ begehren in der vorliegenden Form nicht unterstützen. Er vertrete die gleiche Haltung wie die Evangelische Heimvolkshochschule Hohebuch, die angesichts des Volksbegehrens zum Dialog und zu Kompromissbereitschaft aufrufe.