Predigt zu Offenbarung 21, 1-7 zum Ewigkeitssonntag 2020 von Pfarrer Stefan Engelhart

Liebe Gemeinde, liebe Angehörige der in diesem Jahr Verstorbenen!

Viele von Ihnen haben in den vergangenen Monaten Schweres erlebt. Das Sterben eines Angehörigen, bei manchen nach langer Krankheit und einem Auf und Ab an Hoffnung und Enttäuschung, bei anderen ein ganz plötzliches Abschiednehmen ohne die Chance, sich darauf innerlich vorzubereiten. Viele von Ihnen mussten auf eine größere Trauerfeier verzichten, manche waren wir nur mit ganz wenigen Menschen auf dem Friedhof am Grab. Aber wahrscheinlich waren die Corona-bedingten Beschränkungen in den Krankenhäusern der wesentlich schmerzhaftere Verzicht. Verzicht auf Nähe in Krankheitszeit, die Schwierigkeit, gerade dann nicht da sein zu können, wenn er oder sie sich besonders danach gesehnt hat.

 

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Predigt zu Jesaja 45, 5-7 am Volkstrauertag (15.11..." auf Seite "Evangelische Kirchengemeinde Untermünkheim"

Der vorletzte Sonntag des Kirchenjahres ist heute, vor dem Totensonntag nächste Woche. Das Thema dieses Sonntags ist Gottes Urteil über unser Handeln. Der Wochenspruch heißt: „Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi“ (2. Kor. 10).

Weltlich ist dieser Sonntag der Volkstrauertag: Die Erinnerung an die Opfer von Krieg, Terror und staatlicher Gewalt vor allem in der Hitlerzeit – und der Wunsch, dass wir nicht dem Krieg, sondern dem Frieden dienen.

 

 

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Lydia verlässt ihre Heimat (Apostelgeschichte 16, 12-15) Eine Predigtgeschichte von Pfarrer Holger Stähle, gehalten am 8.11.2020

Kennt Ihr Lydia aus Philippi? Eigentlich ist sie in Thyatira in Lydien geboren (d.h. in der heutigen Türkei). Aber sie hat ihre Heimat verlassen, um in Griechenland zu leben. Das war ein weiter Weg. Viel konnte sie nicht mitnehmen: Etwas Geld, und zwei große Stoffballen aus wertvollem, purpurrotem Stoff aus ihrer Heimat.

Um dahin zu kommen, ist sie in ein Schiff gestiegen und über das Meer gefahren. Das war ziemlich gefährlich: Nachts war das Wasser ganz dunkel. Man hörte den Wind rauschen. Er wurde immer stärker. Die Wellen wurden immer höher und höher. Sie schlugen über dem Schiff zusammen. Lydia fühlte sich so allein. Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals. Sie hatte Todesangst!

 

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Predigt am Sonntag, den 01.11.2020 von Pfarrer Stefan Engelhart zu Jeremia 19, 1+4-7: „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie!“

Ob es die Israeliten, die nach Babylon verschleppt worden waren, auch so überzeugt hat, das weiß ich nicht. Für das Volk Gottes war ihr Land Israel und die Stadt Jerusalem ja nicht irgendein Land, irgendeine Stadt, sondern das Land der Verheißung. Gottes großes Versprechen an Abraham; das Land, in das Mose das Volk aus der Gefangenschaft geführt hatte; das Land, das Gott ihnen geschenkt hatte – und Jerusalem die Stadt des Tempels, des heiligen Ortes, an dem Gott „seinen Namen wohnen lässt“ (5.Mose 12,11). Fast alles, was Israeliten geglaubt und als Gottes Weg mit ihnen erlebt hatten, hatte mit dem Land Israel und der Stadt Jerusalem zu tun.

 

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Predigt zu 2. Timotheus 1, 7-11 von Dekan.i.R. Dietrich Worbes

Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, 
sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. Darum schäme dich nicht des
Martyriums unseres Herrn, noch meiner, der ich sein Gefangener bin, sondern leide mit für
das Evangelium in der Kraft Gottes. Er hat uns gerettet und berufen mit einem heiligen Ruf,

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