Gottes Geschenk und unser menschlicher Anteil Predigt zu Richter 10, 6-16 am 7. März 2021

Ich möchte beginnen mit dem Foto eines Schafes. Dieses Schaf ist jahrelang im Südosten Australiens herumgeirrt. In dieser Zeit wuchs seine Wolle so sehr, dass es schließlich nicht mehr richtig stehen konnte. 35 kg verfilzte Wolle waren einfach zu schwer. Anfang Februar wurde es entdeckt und in Obhut genommen. Die Mitarbeiter einer Tierfarm schoren es, inzwischen geht es dem Schaf wieder gut. Es wurde auf den Namen „Baarack“ getauft und kann wieder das tun, was alle Schafe gerne tun: Fressen und herumlaufen (siehe das Bild von Baarack unten). Was war seine Rettung? Dass es jemand gefunden und es von seiner Last befreit hat   Warum ich das erzähle?

 

 

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Predigt zum 2. So. der Passionszeit (28.2.2021) von Pfarrer Stefan Engelhart

Der Predigttext stammt aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom, der letzte Satz (Römer 5, 8) ist der Wochenspruch für die neue Woche. Es ist einer der schönsten Abschnitte in diesem berühmten Paulusbrief. Unzählige Menschen hat dieser Abschnitt inspiriert, so zum Beispiel den Kirchenvater Augustinus und vielleicht tut er es auch bei uns! Paulus schreibt:

 

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Predigt zum Sonntag Invokavit am 21.02.2021 von Dekan i.R. Dietrich Worbes

Liebe Gemeinde, dieser Sonntag heißt Invokavit. Den Namen hat er nach Psalm 91, 15: Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören … . Der Wochenspruch lautet: Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. (1. Johannes 3,8b) Lasst uns beten: Herr Gott, himmlischer Vater, du hast deinen Sohn in die Welt gesandt, dass er die Werke des Bösen zerstöre. Bewahre uns in allen Versuchungen und gib uns deinen Geist, dass wir dem Bösen widerstehen. Leite uns durch dein Wort und hilf uns, mit Jesus zu überwinden, damit wir, vereint mit ihm, dich loben in Ewigkeit. Amen.

 

 

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Predigt am 14.2.2021 zu Lukas 18, 31-34

Sind Sie glücklich über den Schnee draußen? Oder wäre Ihnen jetzt ein milder Februar lieber? Das hängt wahrscheinlich sehr von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Aber eines gilt für Winterliebhaber wie für Frühlingsfreunde gleichermaßen: Wir wünschen uns alle, glücklich zu sein.

 

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Gottesdienst zu Lukas 8,4-8 von Dekan i.R. Dietrich Worbes am 7.2.2021

Liebe Gemeinde, so wie wir sonst den Gottesdienst begonnen haben, wollen wir es auch heute tun: Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. (Wenn Sie eine Kerze haben, dann können Sie sie auf den Tisch stellen und anzünden.)

Der Wochenspruch heißt: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht“ (Hebr. 3, 15). Heute will Gott an uns handeln. Er spricht zu uns. Wir hören oder lesen sein Wort. So beginnt Gottes schöpferisches Handeln. Heute, jetzt geschieht es. Und wir bitten Gott, dass er zu uns spricht und an uns handelt und wir ihn an uns wirken lassen.

 

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Predigt zu 2. Petrus 1, 16-19 am 31. Januar 2021

Hoffnung hat immer damit zu tun, dass ich von der Zukunft etwas Gutes erwarte. Ich hoffe auf den Sommer, dass es warm und hell wird, dass die Pandemie endlich vorüber geht. Ich hoffe auf glückliche Tage und unbeschwerte Zeiten. Und manchmal hoffe ich nur, dass der nächste Tag einigermaßen gut wird. Aber egal, wie groß oder klein: Hoffnung heißt, dass ich mir von der Zukunft etwas Gutes erwarte.

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Predigt zu einer Familiengeschichte aus dem Alten Testament von Pfarrer Stefan Engelhart zum 24. Januar 2021

Eine Familiengeschichte aus der Frühzeit Israels, etwa 3.000 Jahre ist das her. Ich will die
Familiengeschichte einmal erzählen, ohne gleich die Namen der beteiligten Personen zu nennen.
Die Geschichte beginnt in Judäa in Israel, wo es immer wieder Zeiten großer Dürre gibt. Da
beschließt ein Ehepaar, den Hunger hinter sich zu lassen und mit seinen beiden Söhnen die
beiden wohl so etwa im Konfirmandenalter – ins Nachbarland zu flüchten, in der Hoffnung auf
ein besseres Leben dort.

 

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Predigt von Birgit Zorn zu Johannes 2, 1–11: Die Hochzeit zu Kana

Vor vier Wochen haben wir Weihnachten gefeiert. Nun ist der Weihnachtsbaum aus dem Wohnzimmer verschwunden und nur ein paar verirrte Tannennadeln unter dem Sofa erinnern uns noch an dieses schöne Fest.

Vor vier Wochen haben wir die Geburt Jesus gefeiert, doch im heutigen Predigttext begegnen wir schon dem erwachsenen Jesus bei der Hochzeit in Kana – ein ordentlicher Zeitsprung.

In Johannes 2, 1+2 lesen wir: Am dritten Tage fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt. Auch die Mutter von Jesus nahm daran teil. Jesus und seine Jünger waren ebenfalls zur Hochzeitsfeier eingeladen.

  

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Videogottesdienst für Kinder und Familien zum „Stern von Bethlehem“ mit Pfarrer Engelhart

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Predigt zu Jesaja 60, 1-6 von Dekan i.R. Reinhard Tröster

Liebe Gemeinde, „Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir! So hoffnungsfroh beginnt unser Text aus dem sogenannten dritten Buch des Propheten Jesaja (Jesaja 56-66), der am Epiphanias-Tag (6.1.) der Predigttext war.

„Epiphanias“ heißt übersetzt „Erscheinung“, es geht also darum, dass Jesus Christus in unserer Welt erschienen ist. Es ist das Fest mit der Überschrift: Die Finsternis vergeht und das wahre Licht scheint jetzt (1. Johannesbrief 2, 8). Mit dem heutigen Text gesprochen: Die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!

Wir dürfen im Angesicht des Lichtes Jesu Christi leben. Wir dürfen in dieser schweren Zeit zuversichtlich und hoffnungsfroh in die Zukunft blicken. Aber das war damals und ist auch heute alles andere als selbstverständlich.

  

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Advent heißt Ankunft. Und eine herrliche Ankunftsgeschichte finden wir im ersten Kapitel des Lukasevangeliums. Es ist die Geschichte von Zacharias, einem überglücklichen Vater.

Dabei fängt die Geschichte gar nicht glücklich an: Zacharias und seine Frau Elisabeth waren ein ungewollt kinderloses, älteres Ehepaar. Wie viele Jahre hatten sie wohl gehofft, gebetet, gewartet – und blieben immer wieder enttäuscht zurück? Blickten mit Wehmut auf Kinder und Enkeln von Nachbarn und Freunden?

 

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ERLEBT-Gottesdienst zur Themenreihe: Warum?

letzten Sonntag war unser zweiter Erlebt- Gottesdienst zu unserer Themenreihe: Warum?

Dieses Mal ging es um die Frage "Warum ICH"?

Wenn Ihr ihn gerne anschauen möchtet könnt Ihr dies unter folgendem Link tun:

 https://youtu.be/X7FVzfAhqCE 

Viel Spaß beim Anschauen.

Wir wünschen Euch frohe und gesegnete Weihnachten,

 Eurer Erlebt - Team

 

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Gedanken zum Nikolaustag am 6.12.2020 Pfarrer Stefan Engelhart - Untermünkheim

Wir Evangelischen kennen Nikolaus vor allem so, wie er uns im Einkaufsregal präsentiert wird: Im roten Mantel mit Zipfelmütze und weißem Rauschebart, vom "Weihnachtsmann" kaum zu unterscheiden. Aber Nikolaus hat erst im Laufe der Zeit dieses Aussehen erhalten. Ursprünglich war er Bischof. Er lebte in der Stadt Myra in Kleinasien (heute Demre in der Türkei). Am 6. Dezember 351 ist er der Überlieferung nach gestorben, also vor genau 1669 Jahren, der 6. Dezember ist sein Todestag.

 

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Predigt zu Sacharja 9, 9+10: „Und er kommt trotzdem – adventlich leben in einer besonderen Zeit“ / 1. Advent 2020 von Stefan Engelhart

Advent – die Zeit des Wartens. Können Sie gut warten? Oder haben Sie schnell das Gefühl, auf glühenden Kohlen zu sitzen? Ob ich gut warten kann, hängt davon ab, worauf ich warte. Besonders ungeduldig werde ich, wenn ich gar nicht sicher bin, ob das Erwartete überhaupt eintreten wird oder ob ich vergeblich in Geduld geübt habe: Der verspätete Zug – fährt er noch oder wird wieder gestreikt? Die verspätete Rückkehr eines Menschen, der doch eigentlich schon da sein müsste: Kommt sie noch – oder ist etwas passiert? Und der Impfstoff: Wann endlich ist er da? Und wenn er kommt: Taugt er dann auch etwas? Warten, ohne zu wissen, ob das Erwartete eintrifft, kann quälend sein.

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Predigt zu Offenbarung 21, 1-7 zum Ewigkeitssonntag 2020 von Pfarrer Stefan Engelhart

Liebe Gemeinde, liebe Angehörige der in diesem Jahr Verstorbenen!

Viele von Ihnen haben in den vergangenen Monaten Schweres erlebt. Das Sterben eines Angehörigen, bei manchen nach langer Krankheit und einem Auf und Ab an Hoffnung und Enttäuschung, bei anderen ein ganz plötzliches Abschiednehmen ohne die Chance, sich darauf innerlich vorzubereiten. Viele von Ihnen mussten auf eine größere Trauerfeier verzichten, manche waren wir nur mit ganz wenigen Menschen auf dem Friedhof am Grab. Aber wahrscheinlich waren die Corona-bedingten Beschränkungen in den Krankenhäusern der wesentlich schmerzhaftere Verzicht. Verzicht auf Nähe in Krankheitszeit, die Schwierigkeit, gerade dann nicht da sein zu können, wenn er oder sie sich besonders danach gesehnt hat.

 

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Predigt zu Jesaja 45, 5-7 am Volkstrauertag (15.11..." auf Seite "Evangelische Kirchengemeinde Untermünkheim"

Der vorletzte Sonntag des Kirchenjahres ist heute, vor dem Totensonntag nächste Woche. Das Thema dieses Sonntags ist Gottes Urteil über unser Handeln. Der Wochenspruch heißt: „Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi“ (2. Kor. 10).

Weltlich ist dieser Sonntag der Volkstrauertag: Die Erinnerung an die Opfer von Krieg, Terror und staatlicher Gewalt vor allem in der Hitlerzeit – und der Wunsch, dass wir nicht dem Krieg, sondern dem Frieden dienen.

 

 

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Lydia verlässt ihre Heimat (Apostelgeschichte 16, 12-15) Eine Predigtgeschichte von Pfarrer Holger Stähle, gehalten am 8.11.2020

Kennt Ihr Lydia aus Philippi? Eigentlich ist sie in Thyatira in Lydien geboren (d.h. in der heutigen Türkei). Aber sie hat ihre Heimat verlassen, um in Griechenland zu leben. Das war ein weiter Weg. Viel konnte sie nicht mitnehmen: Etwas Geld, und zwei große Stoffballen aus wertvollem, purpurrotem Stoff aus ihrer Heimat.

Um dahin zu kommen, ist sie in ein Schiff gestiegen und über das Meer gefahren. Das war ziemlich gefährlich: Nachts war das Wasser ganz dunkel. Man hörte den Wind rauschen. Er wurde immer stärker. Die Wellen wurden immer höher und höher. Sie schlugen über dem Schiff zusammen. Lydia fühlte sich so allein. Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals. Sie hatte Todesangst!

 

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Predigt am Sonntag, den 01.11.2020 von Pfarrer Stefan Engelhart zu Jeremia 19, 1+4-7: „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie!“

Ob es die Israeliten, die nach Babylon verschleppt worden waren, auch so überzeugt hat, das weiß ich nicht. Für das Volk Gottes war ihr Land Israel und die Stadt Jerusalem ja nicht irgendein Land, irgendeine Stadt, sondern das Land der Verheißung. Gottes großes Versprechen an Abraham; das Land, in das Mose das Volk aus der Gefangenschaft geführt hatte; das Land, das Gott ihnen geschenkt hatte – und Jerusalem die Stadt des Tempels, des heiligen Ortes, an dem Gott „seinen Namen wohnen lässt“ (5.Mose 12,11). Fast alles, was Israeliten geglaubt und als Gottes Weg mit ihnen erlebt hatten, hatte mit dem Land Israel und der Stadt Jerusalem zu tun.

 

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Predigt zu 2. Timotheus 1, 7-11 von Dekan.i.R. Dietrich Worbes

Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, 
sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. Darum schäme dich nicht des
Martyriums unseres Herrn, noch meiner, der ich sein Gefangener bin, sondern leide mit für
das Evangelium in der Kraft Gottes. Er hat uns gerettet und berufen mit einem heiligen Ruf,

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