Untermünkheim auf dem Weg zur Sorgenden Gemeinde

So heißt  das Projekt,  das der Verein für Diakonie und Seelsorge und der Gemeinderat der bürgerlichen Gemeinde in diesem Jahr auf den Weg bringen möchten.

Es geht  um das Zusammenleben in unserer Gemeinde,  um mehr Miteinander.

Unser Ziel ist eine kümmernde, nachbarschaftliche, hilfsbereite  =  sorgende Gemeinde,  in der man sich gegenseitig wahrnimmt und unterstützt.  Denn oft sind es die kleinen Dinge, die das Leben leichter machen:  

·       Das Wechseln der Rauchmeldebatterie oder einer Glühbirne, wenn man
        nicht mehr auf die Leiter steigen kann

·       Den Mülleimer rausstellen oder den Winterdienst übernehmen, wenn unser Nachbar
        das gerade nicht kann

·       Einkaufen, wenn jemand krank ist oder zum Arzt fahren

·       Betreuen von Nachbarskindern, weil die Eltern nicht pünktlich nach Hause kommen können

·       Telefonanruf oder Besuche bei Alleinlebenden, die niemand zum Reden haben

In manchen Nachbarschaften funktioniert das noch ganz selbstverständlich, oft aber auch nicht. Zum Beispiel, wenn man neu zugezogen ist oder wenn man sich mit seinem Nachbarn nicht so gut versteht.

Was ist ihre Wahrnehmung? Was brauchen  wir in unserer Gemeinde, damit wir als junge Familien, ältere Menschen, Alleinstehende oder Migranten zufrieden und gut zusammen leben können?  Ihre Vorstellungen und Ideen sind uns wichtig.  Deshalb möchten wir  mit ihnen ins Gespräch kommen und  zwischen Mai und Juli  eine Bürgerbefragung  durchführen.  Geplant ist auch ein Treffen aller Untermünkheimer Vereine und Hilfsorganisationen, bei dem wir zusammentragen, welche Angebote es bereits gibt.

Nach den Sommerferien werden wir sie zu drei Bürgercafés einladen, bei denen wir ihnen die Ergebnisse der Befragung vorstellen und mit ihnen zusammen weiter überlegen, wie wir die Ideen   umsetzen können.

Das Projekt wird von einem professionellen Moderator begleitet und vom Land Baden-Württemberg gefördert.

Lassen sie sich anstecken von der Idee der Sorgenden Gemeinde und erfahren sie dabei auch, wie viel Freude es machen kann, sich für ein gutes Miteinander einzusetzen. Wir suchen noch Multiplikatoren, die uns aktiv unterstützen und diese Idee in ihre Gruppen und Kreise tragen.

Unsere Kontakt:   Bürgermeisteramt Untermünkheim

Umfrage zum Thema „Zusammenleben - Aber wie?“ startet

Jetzt startet das Projekt „Untermünkheim auf dem Weg zur Sorgenden Gemeinde“ in die heiße Phase. Nach den vorbereitenden Treffen mit den Vereinen und Interessierten sind jetzt alle Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde Untermünkheim persönlich gefragt: Wie stellen sie sich ein gutes Zusammenleben in der Nachbarschaft vor? Was möchten sie selbst dazu beitragen? Und: Welche Unterstützung wünschen sie sich von den Menschen in ihrem Umfeld?

Anhand dieser drei Leitfragen sollen die Vorstellungen und Wünsche der Untermünkheimer für das Projekt „Sorgende Gemeinde“ erfragt werden. Das Projektteam um Magdalene Zimmermann vom Verein für Diakonie und Seelsorge und Bürgermeister Christoph Maschke konnte dafür über 30 Botschafter/innen gewinnen, die diese Fragen in ihrer Nachbarschaft und ihre Freundes- und Bekanntenkreise tragen. Wichtig ist den Initiatoren der Befragung dabei, dass über die Frage zum Thema „Zusammenleben – Aber wie?“ gemeinsam gesprochen und diskutiert wird. So soll schon durch die Umfrage das Ziel des Projekts gefördert werden, mehr Miteinander zu schaffen.

Die Antworten können auf den vorbereiteten Fragebögen dann bis Ende Juli an verschiedenen Rückgabestellen im Gemeindegebiet abgegeben werden. Unter den Teilnehmenden werden Sachpreise im Wert von über 600 € verlost, die von Untermünkheimer Unternehmen zur Verfügung gestellt wurden. Im Oktober sind dann drei Bürgergespräche geplant, in denen die Ergebnisse der Umfrage vorgestellt und gemeinsam mit den Bürgern überlegt werden soll, wie die Vorstellungen und Wünsche konkretisiert und umgesetzt werden können.

 

Weitere Infos unter www.mehr-miteinander-schaffen.de.

http:// www.mehr-miteinander-schaffen.de.